Mit ‘Thriller’ getaggte Beiträge

 

NeuntöterKlappentext:

Berlin, Potsdamer Platz. Beim Klettern auf einem Baugerüst macht ein Junge eine grausame Entdeckung: Drei Leichen, einbandagiert in Panzertape, hängen in schwindelerregender Höhe an den Gerüststangen. Sie sehen aus wie Mumien und scheinen in dieselbe Richtung zu blicken, als würden sie auf etwas warten. Als die menschenscheue Fallanalystin Emma Carow auf den Fall angesetzt wird, ist ihr schnell klar, dass er für ihre Karriere entscheidend ist. Doch je fester sie sich verbeißt, desto mehr droht ein altes Trauma sie in den Abgrund zu ziehen.

 

 

 

Meine Meinung:

Gerade weil ich ungewöhnliche Hauptpersonen mag, ich nenne als Beispiel gerne eine meiner momentanen Lieblingsfiguren, und zwar Saga Norén aus der TV-Reihe „Die Brücke“, war ich auf die Fallanalystin Emma Carow sehr gespannt.

Zunächst funktionierte es auch. Ich fand die Story anfangs sehr spannend und mitreißend, auch wenn manche Dinge schwer zu ertragen waren, gerade was die Beschreibungen der Opfer betraf. Die Figur Emma erschien mir zunächst auch recht interessant und sie machte mich neugierig. Der Schreibstil gefiel mir ausnehmend gut, er war gerade zu Beginn ziemlich kurz und knapp gehalten. Später änderte er sich dann, die Sätze wurden etwas länger.

Nach einem Drittel begann diese Emma Carow jedoch mich zu nerven: ihre ganze Art, ihre für mich inzwischen völlig unlogischen Handlungen, gerade in Bezug auf das, was ihr vor zehn Jahren passiert war und sie schwer traumatisiert hatte. Auch die anderen Figuren in dem Buch fand ich teilweise dann sehr befremdlich. Hier wären die hochschwangere Chefin (die weiterhin fleißig rauchte) und zwei männliche Kollegen zu nennen, ein extremer Speiseeisfan und ein hinterhältiger Mobber.

Ungefähr in der Mitte des Buches tat Emma dann etwas so Abstruses, dass ich ab dem Zeitpunkt das Buch einfach nur noch in die Ecke pfeffern wollte. Ich fand sie als Person von da an völlig unglaubwürdig. Keine Ahnung, was sich das Autorenduo Astrid Ule und Eric T. Hansen dabei gedacht hat. Nun wollte ich lediglich noch die Auflösung wissen. Doch leider ergaben sich nur noch Dinge, die ich schon aus etlichen anderen Thrillern kannte, es gab keine wirklichen Überraschungen mehr. Selbst die Auflösung überzeugte nicht, es war alles ziemlich vorhersehbar. Sehr schade.

Fazit: Interessante, zu Beginn sehr spannende Story mit nervender Hauptperson. Gelungenes Cover.

2 von 5 Sternen

 

  • Broschiert: 496 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (29. Februar 2016)

 

 

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Klappentext:

Nemo, 20 Jahre alt, verschanzt sich in einem Leuchtturm an der Nordsee. Für ihn ist die Welt schwarz geworden an jenem Tag, an dem er einen Autounfall verursachte: Nemo verlor sein Augenlicht, seine Freundin Merle saß mit ihm im Wagen … Nichts will er mehr, als zu vergessen, die schmerzhaften Erinnerungen an den Unfall zu verdrängen. Merle, der Kater Casper, seine Freunde Darius und Luna – um sie kreist Nemo. Und dann ist Luna tot …

Der neue All-Age-Thriller von Kaja Bergmann für Leser ab 14 Jahren – mit unerwarteten Wendungen, spannend bis zur letzten Seite!


Meine Meinung:

Zugegeben, ich hatte bereits auf den ersten Seiten einen Verdacht, welcher sich auch im Endeffekt bestätigte. Aber nichtsdestotrotz ist der Autorin mit „Mnemophobia“ ein spannender Thriller gelungen. In sehr kurzen Kapiteln und mit einem interessanten Schreibstil erzählt Kaja Bergmann eine tragische Geschichte. Mir hat dieser Thriller gefallen und ich kann ihn jedem Leser ab 14 Jahren empfehlen.

Fazit: Spannender All-Age-Thriller, der den Leser mitnimmt. Klare Leseempfehlung!

 

5 Sterne

 

  • Broschiert: 144 Seiten
  • Verlag: Bookspot Verlag (19. Oktober 2015)

 

Schuld der EngelKlappentext:

Kommissar Karl Sauer hat Grund zur Freude: Wenige Tage vor seiner Pensionierung gelingt es ihm, seinen letzten Fall in Rekordzeit zu lösen. Doch im Urlaub kommen Sauer Zweifel, und er rollt den brutalen Mord an einem Leipziger Anwalt nochmals auf. Doch damit geraten Sauer und seine junge Kollegin Selina Gülek ins Visier eines eiskalten Psychokillers …

Meine Meinung:

Dass Lutz C. Frey schreiben kann, hat er mit seiner „Jack Sloburn“ Reihe im Bereich Horror bereits eindrucksvoll bewiesen. Nun wagte er sich mit „Die Schuld der Engel“ in das Krimi- und Thrillergenre. Und auch hier macht er alles richtig. Zunächst einmal ist „Die Schuld der Engel“ sehr spannend. Die Charaktere sind gut erdacht, allen voran Sauer und seine Kollegin Gülek. Der Plot ist stimmig und der Leser wird mehrfach auf die falsche Spur geführt. Mir hat außerdem der Humor von Selina Gülek sehr gefallen. Ich würde mich über weitere Fälle mit den Ermittlern sehr freuen.

Fazit: Spannender, sehr gut geschriebener und teilweise recht harter Krimi. Lesenswert!

5 Sterne

  • Taschenbuch: 548 Seiten
  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform; Auflage: 1.0 (24. Juli 2015)

Taschenbuch: Die Schuld der Engel
eBook, MOBI-Format: Die Schuld der Engel

KuckucksmörderKlappentext:

Sie sind die perfekte Familie. Glauben alle. Nur er nicht. Er beobachtet sie. Verfolgt sie. Kennt ihre dunkelsten Geheimnisse. Denn er sieht jeden Schritt. Jeden Schlag. Bis er eines Tages selber zuschlägt. Die Familien als Geisel nimmt. Die perfekten Familienväter verschwinden spurlos. Doch keiner sieht etwas. Keiner weiß etwas. Nur die schwerkranke Polizistin Eva Flessner hat einen Verdacht. Was sie nicht ahnt: Er beobachtet auch sie …

Meine Meinung:

Der Klappentext versprach einen ungewöhnlichen und spannenden Thriller. Leider hat dieser einige Schwächen.

Die wenig sympathische und oft unglaubwürdig handelnde Eva Flessner schaffte es nicht, Empathie zu wecken. Und da bereits ab der Mitte des Buches die Identität des Täters bekannt wurde, fiel auch dieses Überraschungsmoment weg. Sehr schade.

„Kuckucksmörder“ kann sich aufgrund der Grundidee und des guten Schreibstils des Autors noch knapp aus der Masse der durchschnittlichen Thriller hervorheben. Aber Vorsicht: Einige Szenen sind schon sehr brutal.

Fazit: Gut geschriebener Thriller mit einigen sehr brutalen Szenen, der spannungsmäßig leider ab der Mitte abfällt.

3 von 5 Sternen

 

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (14. November 2014)

Kuckucksmörder: Thriller

der 5 MinutenKlappentext:
Für jeden Detective ist es ein Albtraum: Die Begegnung mit den Angehörigen von Mordopfern, die tief erschüttert nur noch einen Wunsch haben. Fünf Minuten alleine mit dem Täter, fünf Minuten, um sich zu rächen. Der Polizist Theo Tate kann ein Lied davon singen, denn seine Heimatstadt Christchurch ist in den letzten Jahren von mehreren brutalen Verbrechensserien heimgesucht worden. Und jetzt ist es wieder soweit. Ein perfider Mörder terrorisiert die Stadt. Er wird bekannt als der Fünf-Minuten-Killer, denn er gibt den Hinterbliebenen von Gewaltopfern eben jene fünf Minuten der Rache: Ob sie wollen oder nicht ….

Meine Meinung:

Ich kenne einige Bücher von Paul Cleave und schätze seinen Schreibstil. Und dieser enttäuschte mich auch bei „Der 5-Minuten Killer“ nicht. Allerdings reicht auch ein guter Stil nicht, wenn der Plot vorhersehbar und ziemlich lahm ist. Die Story zieht sich, es geschieht einfach zu wenig.

Und wie oft kommt es denn bitte vor, dass Menschen ins Koma fallen? In diesem Buch fällt zunächst die Frau des Ermittlers ins Koma, wird dann nach Jahren wach. Ein paar Minuten später fällt dann direkt ihr Mann ins Koma. Und zeitgleich mit ihm, ja, man mag es kaum glauben, auch noch dessen Partner. Ich konnte nur mit dem Kopf schütteln.

Zudem täuscht der Klappentext: Es gibt keinen „perfiden Mörder“. Unglaublich auch, dass der Titel (im Original “ Five Minutes Alone“) so verhunzt wurde, er passt absolut nicht zur Story.

Meine „zwei Sterne“ sind dem Umstand geschuldet, dass der Autor sehr gut schreiben kann. Und das er nicht für den Klappentext und den deutschen Titel verantwortlich war. Ich werde Paul Cleave mit seinem nächsten Buch noch eine Chance geben.

Fazit: Gut geschrieben, aber vorhersehbar und damit recht spannungsarm. Klappentext und Titel sind irreführend.

2 von 5 Sternen

  • Taschenbuch: 608 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (14. April 2015)

Der Fünf-Minuten-Killer: Thriller

Fine LineKlappentext:

Elayne ist ganz besessen von dem Spiel Fine Line, einem eigentlich typischen Onlinespiel. Doch bald stellt sie fest, dass an Fine Line eigentlich gar nichts normal ist, nachdem sie der Spieler-Gilde Xanadu beitritt. Denn die Gilde hat durch eine spezielle Technologie die Möglichkeit, in den Körper ihrer Avatare einzutauchen. Anfangs gefällt Elayne dieses phänomenale Spielgefühl, doch schon bald entbrennt ein Kampf um Leben und Tod, als jemand versucht, diese Technologie zu stehlen.

Während des Lesens werden Sie das dringende Bedürfnis verspüren, unbedingt ein Online-Computerspiel spielen zu wollen – nach diesem Buch werden Sie keines mehr spielen wollen! Versprochen!

Meine Meinung:

Die Autorin Nika S. Daveron konnte ihr Versprechen halten: Nach dem Lesen dieses Buches verspürte ich erst einmal kein Bedürfnis mehr, ein Online-Computerspiel zu spielen.

Die Story rund um Elayne ist flüssig und packend geschrieben. Gerade wenn man sich in der Welt der Online-Spiele etwas auskennt, macht dieses Buch richtig Spaß. Ich konnte direkt eintauchen in die fremde Welt und sah alles plastisch vor mir.

Mir hat „Fine Line – Create your Character“ sehr gefallen und ich kann es auch Lesern ans Herz legen, die sich nicht so mit Online-Spielen auskennen. Es wird alles sehr gut erklärt. Lasst euch einfach darauf ein, ihr werdet begeistert sein. Klare Leseempfehlung von mir!

Fazit: Cool und sehr spannend. Taucht ein in „Fine Line“.

5 Sterne

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1787 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 323 Seiten
  • Verlag: Luzifer-Verlag (7. Mai 2015)

Fine Line – Create your Character: Abenteuer, Spannung, Action, Fantasy, Science Fiction

11720339_917030621669730_1012663944_oKlappentext:

Waren es wirklich Jagdhunde, die eine junge Frau brutal zerfleischt haben? Die Spuren führen die beiden selbst ernannten Ermittler Brandur Christensen, ein vom Dienst suspendierter dänischer Polizist, und Buchautorin Anja Kahrmann in die unwegsamen Wälder der Oberpfalz. Dort, so erzählt man ihnen, streift der Seelenfresser durch die Wälder und nichts und niemand kann ihn aufhalten …

 

Meine Meinung:

„Mondlüstern“ ist ein Thriller mit Mystery- und Horroranteilen. Besonders gut ist Thomas Neumeier der Schlagabtausch der beiden „Ermittler“ gelungen: Der Realist Brandur gegen die Isoterikerin Anja. Erwähnen muss ich unbedingt auch die gelungene Beschreibung der Stimmung im Dorf: Düster und unheimlich, voller verschrobener Einheimischer und deren Geheimnisse. Genau so muss ein Mystery-Thriller sein.

Da ich das Buch ohne eine Pause durchgelesen habe, kann ich es nur empfehlen.

Fazit:  Durchweg spannend, mit überraschender Auflösung. Für Fans von Mysterythrillern.

5 Sterne

 

  • Broschiert: 272 Seiten
  • Verlag: O’Connell Press (11. Juli 2015)

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