Mit ‘Sex’ getaggte Beiträge

INFAMKlappentext:

Es könnte alles so perfekt sein. Sarah, Studentin aus Dover im US-Bundesstaat Delaware, ist frisch verliebt und kann auch noch, zusammen mit ihrer Freundin Denise, einen Job als Babysitter unweit der Stadt ergattern. Die beiden jungen Frauen freuen sich auf die gemeinsame Arbeit und der Vater des Kindes macht einen freundlichen, lockeren und charmanten Eindruck. Doch schon bald, nachdem die beiden Frauen alleine sind, geschehen merkwürdige Dinge im Haus. Schnell ist klar, dass außer ihnen und dem 4-jährigen Sid noch jemand auf dem abgelegenen Anwesen sein muss. Jemand, der Hunger hat und nach ihrem Fleisch und Blut giert. Der Abend verwandelt sich in einen Albtraum und in einen brutalen Kampf um das nackte Überleben.

Hüte dich vor der Dunkelheit … denn die Nacht hat tausend Augen!
Der neue Horror-Thriller von André Wegmann. Grusel, Horror, Sex und Spannung. Ab 18!

Meine Meinung:

Zunächst muss ich sagen: Ich finde das Cover einfach klasse. „INFAM“ fängt relativ harmlos an. Zunächst liest es sich eher wie eine Lovestory zwischen zwei bildhübschen Mädels, doch sehr bald switcht die Story in blanken Horror um. Ich möchte hier nicht zuviel verraten, aber der Hinweis „ab 18“ hat wahrlich seine Berechtigung und das im Bezug auf Sex zwischen Frauen und Horror. André Wegmann hat mit diesem Thriller puren Horror abgeliefert. Klare Leseempfehlung!

Fazit: Horror vom Feinsten. Wer spannende Lektüre zu Halloween sucht, ist mit „INFAM“ sehr gut bedient.

4/4 Punkten.

Advertisements

NestKlappentext:

„Vier Jugendfreunde um die 30 wagen sich zum ersten Mal in ein Bordell. Das abgelegene Haus am Waldrand scheint der richtige Ort zu sein, um sich ihren geheimsten Wünschen hinzugeben. Tatsächlich scheinen die außergewöhnlich hübschen Mädchen hier über ganz besondere Fähigkeiten in Liebesdingen zu verfügen.…und aus Extase wird Tod.
Doch plötzlich verschwindet einer der Jungs nach dem anderen und der Lusttaumel gerät zu einer irren Nachtfahrt in den Strudel des blanken Horror. Die Mädchen sind weit mehr, als sie zu sein scheinen – wenn sich der Horror und die Lust des Fleisches vereinen.Dunkle Ahnungen ziehen den mysteriösen Jake Sloburn zum Ort des Geschehens. Etwas Uraltes und Böses ist zu unheiligem Leben erwacht und lauert in den tiefen Schatten im Haus der sinnlichen Genüsse.“

.

Meine Meinung:

Jake Sloburn erinnert mich mit seiner zynischen und coolen Art sehr an James Woods in „John Carpenters Vampires“. Die Story enthält genau die richtige Mischung aus Sex and Crime, die man in einem Horror-Thriller erwartet. Wie der Titel schon vermuten lässt, bekommt der Leser einige unappetitliche Szenarien mit ebensolchen Kreaturen förmlich um die Ohren gehauen. Das Rad neu erfunden hat Lutz C. Frey nicht, aber trotzdem finde ich die Story gerade wegen des Charakters Jake Sloburn absolut interessant. Mit Informationen über diesen geheimnisvollen Mann hält sich der Autor leider bis zum Ende zurück. Und auch dann bekommt der Leser nur ein paar Häppchen zugeworfen. Aber nun gut, da muss ich wohl auf den nächsten Teil warten. Geschickt gemacht, muss ich zugeben. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht.

Fazit: Cool, unappetitlich, spannend. Absolute Leseempfehlung!

4/4 Punkten

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 337 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 80 Seiten

Kauflink eBook:
Nest: Jake
Sloburn Horror-Thriller (Horror / Mystery) (Jake Sloburn Paranormal Thriller)

Kauflink Taschenbuch:
Nest: Jake Sloburn Horror-Thriller ( Horror / Mystery ): Jake Sloburn Horror Mystery #1 (Jake Sloburn Horror Serie)


Wer es noch nicht kennt, liest bitte zu dieser Aktion mein Vorwort.

LCFrey_Porträt_300x416px_72dpi

Name?
Lutz C. Frey. Aber das ist ziemlich offensichtlich ein Pseudonym. Das macht mich auf der einen Seite natürlich unglaublich inetressant und geheimnisvoll und andererseits erspart es mir unangenehme Fragen von Freunden und Kollegen. So Fragen wie: „Sag mal, bist du irre?“. Lutz hat damit kein Problem, der arme Kerl hat ja praktisch kein Privatleben, daher wälze ich das alles auf ihn ab. Gott, jetzt höre ich mich wirklich ein bisschen irre an.

Familienstand?
Ähm, wie gesagt, Lutz hat an sich kein Privatleben – der soll mal lieber schön schreiben 😉

Kinder?
Ähm, wie gesagt, Lutz hat…aber, nein, keine Kids bis jetzt.

Alter?
36. Aber ich habe betreffs des Alters möglicherweise auf einigen Plattformen gelogen. Entschuldigung. Das hier ist die Wahrheit, ehrlich. Zumindest so mehr oder weniger.

Größe?
So um die Einsachtzig. Aber wahre Größe entstammt ja bekanntlich dem Geiste. Hört man zumindest oft von körperlich eher kleinen Leuten.

Beruf?
Schriftsteller. Haha, just kidding. Im anderen Leben bin ich Berufsmusiker.

Deine Werke?
Total wenige. Ich schreibe doch erst seit kurzem (halbwegs ernsthaft). Chronologisch wären das AEON 01 (Arbeitstitel), dessen unlektoriertes Manuskript gerade bei einem Verlag herumliegt und (hoffentlich) gelesen wird. Dann kam Achtzehn, eine Kurzgeschichte um ein sexy Psycho-Girl, welches die Liebe entdeckt. Oder zumindest so etwas ähnliches. Purer Kitsch, wie du siehst! Und dann kam NEST, meine erste Geschichte um Jake Sloburn, einen Helden, der so mysteriös ist, dass ich selbst es kaum erwarten kann, zu sehen, wie sich die Sache weiterentwickelt. Das setzt allerdings voraus, dass es außer mir auch noch jemand anderen interessiert. Drück‘ mir und dem ollen Jake die Daumen, dass der Joint in dieser Story nicht sein letzter war.

Und dann? Naja, wie heißt es so schön: „Die Pipeline ist voll, ich muss es nur noch schreiben.“ (sagte der abgebrannte, schreibblockierte Schriftsteller zu seinem Verleger…)

Deine Homepage?
klick Außerdem bin ich hin und wieder auf Facebook und Goodreads.com unterwegs.

Warum schreibst du gerade in diesem Genre?
Hmm. Ich liebe diesen Kram. Horror, Suspense, intelligente Thriller. Naja, ob meine intelligent sind? Egal. Ich schaue wahnsinnig gerne Horror und Grusel, so aus den Sechzigern bis Neunzigern. Ab und an auch was modernes.

Im Grunde läuft es auf Folgendes hinaus: Ich schreibe die Bücher, die ich selbst gern lesen würde und die (hoffentlich!) noch kein anderer geschrieben hat. Es ist ein schmutziger Job, aber einer muss ihn schließlich tun.

Was hat dir dein Vater und was hat dir deine Mutter mitgegeben?
Etwas sehr Wichtiges, wenn nicht das Wichtigste überhaupt: Die absolute Freiheit, zu tun und zu lassen, was ich wollte – sie standen und stehen in jedem Fall hinter mir, und daher sind sie die Größten überhaupt, noch vor Stephen King. Knapp.

Außerdem eine einigermaßen gute Erziehung. A propos – ein kleiner Erziehungstipp für alle, die aus ihrem Kind ums Verrecken einen Geigenvirtuosen machen wollen: Lasst es! Mein Vater hatte einen riesigen Bücherschrank im Wohnzimmer. Darin konnte ich lesen, was und wann immer ich wollte, Hemingway, Homer, whatever. Aber es war nie ein Zwang da, das zu lesen. Die Bücher waren einfach da. Ich schätze, das ist ein guter Weg, aus seinem Kind etwas Vernünftiges zu machen: Leg‘ ihm einfach alle Möglichkeiten hin. Es wird schon die wählen, die ihm gefallen. Sagte der Mann ohne Kinder, haha.

Du wirst zum Essen eingeladen. Mit was könnte man dich jagen?
Schwer. Ich esse gern und probiere auch alles mindestens ein mal aus. Solange es zumindest grob in die Kategorie „Lebensmittel“ fällt.

3 Dinge, die zu einem perfekten Tag dazu gehören?
Kaffee, und zwar guter, am besten mit meiner Liebsten, nachsinnend über die Freuden und Peinlichkeiten der letzten Nacht. Neue Leser und gute Rezensionen. Und dann die Zeit haben, zu schreiben.

Dein Lieblingsurlaubsland und warum?
Fantásien. Diese Antwort ist so dämlich, dass ich selbst lachen muss. Deshalb lassen wir sie bitte so stehen.

Welcher Film bringt dich zum Lachen und welcher zum Weinen?
Roland Emmerich-Filme. Da passiert beides. Und dann ist mir schlecht.

Nein, im Ernst, ich grusele mich lieber. Aber ein toller Film für letzteres ist „Bridge to Terabithia“, zwar Disney, aber ganz großes Kino. Tolle Story.

Zum Lachen bevorzuge ich flach und dämlich: Monty Python, Leslie Nielsen, manches von Jim Carey, die Zucker- oder aber auch die Coen-Brüder, deren Filme sind klasse, wobei da jetzt nicht alles zum Lachen ist.

Deine Lieblingseissorte?
Das Bunteste, was sie haben.

Welches Buch kannst du uneingeschränkt empfehlen und warum?
„Der Club Dumas“ von Arturo Perez-Reverte. Grandiose Story, es geht um alte Bücher und die Jagd nach ihnen, und den Teufel, und Einsamkeit, schätze ich. Gemeinsam mit Polanskis „Die Neun Pforten“, der grob auf dem Buch basiert, ein Hammer-Erlebnis. Wenn ich irgendwann mal so schreiben könnte, würde ich mir irgendwas ganz Tolles gönnen – nicht nur ein buntes Eis!

Von welchem Buch sollte man die Finger lassen und warum?
Da hätte ich schon eins, das ist wirklich gräu-lich, aber dafür möchte ich nicht auch noch Publicity machen. Außerdem: Lieber Mist lesen als gar nicht lesen.

Welchen interessanten Menschen würdest du gerne mal zum Essen einladen und welches Thema würdest du dann mit ihm besprechen wollen?
John Carpenter. Hollywood, und warum man es wahrscheinlich endlich abbrennen sollte.

Eines deiner schönsten Kindheitserlebnisse?
Im Sommer mit dem Rad in irgendeine Wiese fahren, sich dort hinhauen und einen fetten Schmöker lesen, dazu Cola und Kekse in sich reinstopfen zu können, ohne dass es der Figur geschadet oder das einen auch nur ansatzweise interessiert hätte (Diät-Tipp: Besteht da etwa ein Zusammenhang?). Und die faszinierende Tatsache, wie lang als Kind noch EINE GANZE STUNDE war.

Man fragt deinen besten Freund/deine beste Freundin, wie er/sie dich mit drei Begriffen beschreiben würde. Welche wären das?
Keine Ahnung, das habe ich sie noch nie gefragt.

Dein Lieblingswitz?
Der mit den beiden Typen, von denen der eine ein Holzbein und der andere einen Buckel hat. Der Witz spielt größtenteils in Kneipen und auf einem mitternächtlichen Friedhof. Genau mein Ding also.

Lebensmotto?
Frage mich das bitte noch mal in zehn Jahren. Dann kommt es mir vielleicht weniger altklug vor 🙂

Was sollte auf deinem Grabstein stehen?
I am Leipzig. Hahaha. Größenwahn.

Was würdest du deinen Lesern gerne einmal sagen?
Dass ich sie ganz doll lieb habe, ehrlich. Und auch der wirklich supernetten Schriftsteller-Community. Dieser ganze Schreib- und Marketingkram ist für mich noch total neu, aber im Moment gibt es für mich nichts Größeres als einen netten Kommentar auf Facebook oder eine schöne Rezi. Und wenn es nur drei Leute lesen, na und? Das sind dann eben die drei coolsten Leute des Planeten.

Man muss sich einmal vor Augen halten, dass man nun immerhin die Chance hat, ein paar Menschen mit seinen Geschichten zu erreichen, auch ohne dass man eine „große Nummer“ ist. Stephen Kings erste, abgelehnte Kurzgeschichten hat jahrelang kein Schwanz gelesen!

Dieser ganze Selfpublishing-Kram ist echt ein Haufen Arbeit, der ja nur bedingt mit dem Schreiben zu tun hat. Aber wenn dann einer kommt und sagt: Tolles Buch, Lutz! – dafür lohnt es sich.

Rules of BeautyKlappentext:

„Hongkong. Dr. Hún, Biogenetiker der Faber Pharma AG, mit fataler Neigung zu masochistischen Liebesspielen, hat einen sensationellen Wirkstoff entdeckt: Rebu 12, ein Herztherapeutikum, das das Altern von Herzzellen unterbindet. Obwohl die Entdeckung der strengsten Geheimhaltung unterliegt, geschehen seitdem in der Niederlassung in Honkong seltsame Dinge. Charis Burgess, Werkzeug der „Lux Humana“, einer schottischen Sekte, die sich selbst als Schaltstelle der Wissenschaft im Dienste der Schönheit bezeichnet, erkennt, dass sie dank ihrer amourösen Beziehung zu Dr. Hún mit Rebu 12 eine Substanz in Händen hält, nach der ihre Halbbrüder Calum und Gordon seit Jahren forschen: das Jungbrunnenenzym. Vor ihrer Abreise nach Torrisdale Castle, den Landsitz der Burgess-Familie und Hauptquartier der schottischen Sekte Lux Humana, trifft Charis sich ein letztes Mal mit Dr. Hún – mit verheerenden Folgen… Ein Thriller über die grausamen Regeln einer Sekte, die Gier nach Macht und die Abgründe der menschlichen Seele, aber auch eine kritische Auseinander-setzung mit einer Branche, die Narzissmus schürt und Schönheit als Kultur verkauft ohne die Regeln der Ethik zu beachten.“

Meine Meinung:

Neugierig geworden durch die hohe Präsenz dieses Buches in einem sozialen Netzwerk und den vielen positiven Besprechungen, habe ich mir das Buch als Prime Kunde bei Amazon ausgeliehen.

Die Autorin Astrid Korten packt in ihrem Buch „Rules of Beauty“ ein heisses Eisen an, nämlich die „Schönheit und Jugend um jeden Preis.“ Rein vom Plot und von den Charakteren her hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es ist spannend, gut recherchiert und das Thema ist aktuell. Auch spart die Autorin nicht an Erotik und teilweise blutigen Szenen, die jedoch sehr gut beschrieben werden.

Was allerdings fast alle positiven Punkte zunichte macht, ist das oberflächliche Lektorat und Korrektorat (mir wurde seitens der Autorin bestätigt, dass dieses Buch lektoriert und korrektoriert wurde). Ich möchte auf die einzelnen Fehler gar nicht näher eingehen, aber es gibt immerhin so viele davon, dass diese den Lesefluß hemmen. Sehr schade für Astrid Korten. Die Autorin schrieb mir allerdings, dass das Buch demnächst von einem Publikumsverlag verlegt wird und dann (noch einmal) ein Lektorat/Korrektorat greift. Wenn dem so ist, wird der Leser sicherlich Spaß an „Rules of Beauty“ haben.

Fazit: Packendes Thema, spannend umgesetzt. Aber leider enorm viele Fehler. Bitte auf die Neuauflage warten!

1,5/4 Punkten.

  • Taschenbuch: 306 Seiten
  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform; Auflage: 1 (6. Januar 2013)
  • Sprache: Deutsch

Hier kann das eBook für den Kindle bezogen werden:
Rules of Beauty

GekreuzigtKlappentext:

„Die Idylle des Dorfes Schwarzberg wird zerstört, als die Leiche einer Klosterschülerin gefunden wird – in unmittelbarer Nähe der altehrwürdigen Benediktinerabtei. Den Fall übernimmt Kommissar Bernd Steiner, der für seine unkonventionellen Methoden bekannt ist. Das Opfer, die 19-jährige Beatrice Tauscher, weckt in ihm Erinnerungen an einen unverarbeiteten Schicksalsschlag. Seither steht Steiner mit dem Glauben und der Kirche auf Kriegsfuß. Daher überrascht es ihn nicht, dass seine Ermittlungen zu einem Mönch der Abtei führen. Pater Thomas Mohr, angesehener Autor spiritueller Bücher, verband eine geheime Freundschaft mit Beatrice. War die junge Frau nicht so unschuldig, wie man in Schwarzberg glaubt? Kommissar Steiner versucht, ein Netz aus Sex, Gewalt und Gottesfurcht zu entwirren, während er gegen die Dämonen seiner eigenen Vergangenheit ankämpft.“

Meine Meinung:

Die Story, die unkonventionellen Kommissare und auch die gut erdachten Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Wer „Gekreuzigt“ liest, sollte allerdings kein Fan der Kirche sein: Martin Oldens Kommissare lassen so manchen bitterbösen Spruch oder auch wüste Beschimpfungen gegenüber Geistlichen und der Kirche im Allgemeinen los. Wen das nicht abschreckt, bekommt einen spannenden Fall zu lesen, bei dem man bis zum Schluss mitraten kann, wer das Mädchen denn nun umbrachte.

Fazit: Aktuelles Thema, spannender Fall, derbe Sprache. Lesenswert!

2,5/4 Punkten

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 518 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 191 Seiten
  • Verlag: mainbook Verlag (11. Februar 2013)

Hier kann das eBook bestellt werden:
Gekreuzigt

Koks.Karl.Köln.Klappentext:

„Karl ist plötzlich da. Und weicht Frank nicht mehr von der Seite. Brillant, faszinierend, eiskalt: Karl übernimmt die Regie. Franks Leben nimmt Fahrt auf. Über Nacht lässt er alles zurück und beginnt ein neues Leben in Las Vegas. Kasinos, Kokain – und Sex. Ein Trip an die Ränder des Erfahrbaren, weit über die Grenzen der Normalität hinaus. Ein Trip in die Abgründe der Seele: Ekstase und Euphorie, Panik und Paranoia.“

Meine Meinung:

Dieser Thriller ist nicht einfach zu beschreiben. Alleine die Sprache ist am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig und mir persönlich etwas zu f***-lastig. Auch sollte der Leser nicht prüde sein: Deutlich und direkt schildert der Autor Joe La Vie im Laufe der Story einige Szenen, bei denen es nicht wirklich um Blümchensex geht und Frauen nicht immer gut dabei wegkommen. Mit dem Machogehabe der Hauptperson Frank muss sich der Leser erst anfreunden, aber recht schnell begleitet man ihn einfach auf seinem Trip. Man sieht sozusagen über seine Schulter und sollte nicht versuchen, seine Denk- und Handlungsweisen zu verstehen, sondern sich einfach unterhalten zu lassen. Kleines Minus: Der Leser ahnt recht früh, was es denn mit dem ominösen Freund Karl auf sich hat.

Ich kann diese Story jedem Leser empfehlen, der es auch mal etwas härter mag und das in jeder Beziehung. Krimileser, die nicht auf krasse Ausdrucksweisen und brutales Verhalten stehen, sollten lieber ein anderes Buch lesen.

Fazit: Modern, deutlich, paranoid. Diese Story liest sich wie ein Horrortrip.

3/4 Punkten.

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 493 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 273 Seiten
  • Verlag: epubli GmbH (18. Februar 2013)

Hier kann das eBook gekauft werden:
# 3 – Koks.Karl.Köln.

Gewinnspiel:

Joe La Vie stellt euch etwas Besonderes zur Verfügung: 3 signierte Exemplare von „# 3 – Koks.Karl.Köln“. Um ein Exemplar zu bekommen, sollte ihr euch die Leseprobe gut durchlesen und folgende Frage richtig beantworten:

Welchen Tanz liebte Frank Lugubre?

Eure Lösung schickt ihr bitte mit dem Betreff „Koks.Karl.Köln“ und eurer Adresse bis zum 10.03.2013, 18:00h an claudia@junger.eu.

Die Gewinnerin/Der Gewinner wird per eMail benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Viel Glück! 🙂

Kurzbeschreibung:

Ein junges Pärchen macht Urlaub im idyllischen Allgäu. Dort, wo die Kühe auf grünen Almen grasen und sich die Natur mit prächtigen Gipfeln und kristallklaren Gewässern von ihrer schönsten Seite zeigt, mieten sie ein Ferienhaus am Alatsee. Doch der malerische Gebirgssee hat eine Schattenseite. Das Gewässer wird auch „blutender See“ genannt, denn an manchen Tagen schimmert die Wasseroberfläche rötlich, aufgrund einer seltenen Purpur-Schwefelbakterienschicht in 15 Metern Tiefe. Bei den Einheimischen gilt der See als verrufener Ort. Immer wieder verschwanden Menschen in der Nähe, Ungeheuer sollen in seinen Tiefen hausen, angeblich ertönen nachts oft Hilfeschreie von den Ufern, und auf dem Grund soll sich ein Goldschatz aus der Nazizeit befinden. Die Odyssee des Grauens, der sich das junge Paar schnell ausgesetzt sieht, lässt die Mythen und Sagen allerdings wie harmlose Kindermärchen erscheinen.

Meine Meinung:

Nach „Die Sonne des Grauens“ und „Kutná Hora“ ist „Blutwahn – Der Schrecken am See“ bereits die dritte Story, die ich von André Wegmann gelesen habe. Der Autor hat sich mit jeder seiner Veröffentlichungen gesteigert und „Blutwahn“ ist mit Abstand bisher sein bestes, brutalstes und spannendstes Buch. Wer Sex und Horror erwartet, bekommt dies auch und zwar nicht zu knapp. Der Held des Tages ist in diesem Fall mal eine Frau und die erledigt ihren „Job“ perfekt. Die Story ist gut erdacht und das Ende unerwartet. Klare Leseempfehlung für Leser ab 18 Jahren.

Fazit: Sehr blutig, brutal und spannend. Harter Stoff.

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 195 KB

Ihr könnt über diesen Link das Buch direkt bestellen:

BLUTWAHN – Der Schrecken am See

Kurzbeschreibung:

Vorweg: Vorsicht! Dieser Roman ist zynisch, geschmacklos und grotesk – und ganz sicher nichts für empfindliche Gemüter. Kaum ein Tabu, das hier nicht gebrochen wird. Wer sich davon beleidigt oder abgestoßen fühlt, möge bitte vom Kauf und vom Lesen dieses Buches Abstand nehmen.

Für die, die jetzt noch da sind: Willkommen in der absurden Welt des Bestatters Paul Neumann, dessen kleiner Nebenerwerb ihm gerade das Genick zu brechen droht. Er liebt die richtige Frau aus den falschen Gründen, begehrt eine Transsexuelle wegen ihres kleinen Unterschieds, schmiedet aus heiterem Himmel einen Mordplan und nimmt hier und da das eine oder andere Extra-Geschäft mit. Das geht gut, bis die Umstände ihm schließlich zeigen, dass er nicht annähernd so schlau und kreativ ist, wie er bis dato geglaubt hatte.

Meine Meinung:

Herrlich sarkastisch und mit viel schwarzem Humor beschreibt der Autor eine geniale Geschäftsidee, die aber wohl nicht jedermanns Geschmack treffen dürfte. Normalerweise müsste der Leser Paul Neumann abstoßend und widerlich finden, doch merkwürdigerweise ist genau das Gegenteil der Fall. An morbider Fantasie mangelt es Boris Maggioni auf gar keinen Fall und eigentlich müsste dick auf dem Cover stehen „Ausschließlich für Erwachsene geeignet“. Zartbesaitete Gemüter könnten trotzdem einen Schock bekommen. Alle anderen, die sich schon immer dachten, dass es Dinge auf der Welt gibt, die sie eigentlich gar nicht so genau wissen wollten aber trotzdem nicht aufhören können zu lesen, werden an dieser bitterbösen Story ihren Spaß haben. Und das bis zum Ende.

Fazit: Pervers, böse, genial. Wer auf skurille, abgefahrene Geschichten steht und auch gerne mal etwas über ungewöhnliche Sexpraktiken lesen möchte, sollte dieses Buch lesen. Alle anderen sollten lieber die Finger davon lassen.

4/4 Punkten

  • Dateigröße: 386 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 227 Seiten
  • Preis: €2,97