Mit ‘schräg’ getaggte Beiträge

Koks.Karl.Köln.Klappentext:

„Karl ist plötzlich da. Und weicht Frank nicht mehr von der Seite. Brillant, faszinierend, eiskalt: Karl übernimmt die Regie. Franks Leben nimmt Fahrt auf. Über Nacht lässt er alles zurück und beginnt ein neues Leben in Las Vegas. Kasinos, Kokain – und Sex. Ein Trip an die Ränder des Erfahrbaren, weit über die Grenzen der Normalität hinaus. Ein Trip in die Abgründe der Seele: Ekstase und Euphorie, Panik und Paranoia.“

Meine Meinung:

Dieser Thriller ist nicht einfach zu beschreiben. Alleine die Sprache ist am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig und mir persönlich etwas zu f***-lastig. Auch sollte der Leser nicht prüde sein: Deutlich und direkt schildert der Autor Joe La Vie im Laufe der Story einige Szenen, bei denen es nicht wirklich um Blümchensex geht und Frauen nicht immer gut dabei wegkommen. Mit dem Machogehabe der Hauptperson Frank muss sich der Leser erst anfreunden, aber recht schnell begleitet man ihn einfach auf seinem Trip. Man sieht sozusagen über seine Schulter und sollte nicht versuchen, seine Denk- und Handlungsweisen zu verstehen, sondern sich einfach unterhalten zu lassen. Kleines Minus: Der Leser ahnt recht früh, was es denn mit dem ominösen Freund Karl auf sich hat.

Ich kann diese Story jedem Leser empfehlen, der es auch mal etwas härter mag und das in jeder Beziehung. Krimileser, die nicht auf krasse Ausdrucksweisen und brutales Verhalten stehen, sollten lieber ein anderes Buch lesen.

Fazit: Modern, deutlich, paranoid. Diese Story liest sich wie ein Horrortrip.

3/4 Punkten.

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 493 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 273 Seiten
  • Verlag: epubli GmbH (18. Februar 2013)

Hier kann das eBook gekauft werden:
# 3 – Koks.Karl.Köln.

Gewinnspiel:

Joe La Vie stellt euch etwas Besonderes zur Verfügung: 3 signierte Exemplare von „# 3 – Koks.Karl.Köln“. Um ein Exemplar zu bekommen, sollte ihr euch die Leseprobe gut durchlesen und folgende Frage richtig beantworten:

Welchen Tanz liebte Frank Lugubre?

Eure Lösung schickt ihr bitte mit dem Betreff „Koks.Karl.Köln“ und eurer Adresse bis zum 10.03.2013, 18:00h an claudia@junger.eu.

Die Gewinnerin/Der Gewinner wird per eMail benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Viel Glück! 🙂

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Kurzbeschreibung:

Menschen verschwinden spurlos auf einem geheimen Friedhof. Das Ehepaar Sauschläger, zwei Oberharzer Originale, lässt sich in seiner Naivität mit der Russenmafia ein. Lilly Höschen, die schrullige Oberstudienrätin, und ihr Neffe Amadeus werden in diese Vorgänge verstrickt, die Kommissar Schneider und seine Mitarbeiterin Gisela Berger zu lösen versuchen. Ein ziemlich schräger Kriminalfall, wie er wohl nur im Harz passieren kann.

Meine Meinung:

Herrlich schräg! „Sauschlägers Paradies“ steht dem ersten Harz Krimi „Walpurgismord“ in nichts nach. Man stelle sich die Mafia im Harz vor, wie sie sich die Zähne an Oberharzer Originalen ausbeißt . Ich habe mehrfach laut gelacht über diese skurrilen Figuren und dem netten Dialekt. Die Sauschlägers nebst ihrer Bagage sind einfach nur herrlich amüsant.  Lilly Höschen und ihr „Team“ laufen zur Höchstform auf. Helmut Exner schreibt richtig gut, ich bin längst Fan von ihm.

Fazit: Diese Krimireihe ist Kult und steckt voller Humor. Ich freue mich schon richtig auf Band 3 um die hinreißende  Lilly Höschen. Nicht nur für „Harzer“ ein richtiges Vergnügen.

Völlig überzeugende 4/4 Punkten.

  • Broschiert: 173 Seiten
  • Verlag: Epv; Auflage: 1 (12. September 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3936318921
  • ISBN-13: 978-3936318920