Mit ‘Knaur’ getaggte Beiträge

HarbortKlappentext:

Hauptkommissar Stephan Harbort gehört zu Deutschlands Top-Profilern – sein Tagesgeschäft ist es, komplexe Situationen zu entschlüsseln und Kriminalfälle mit Blick für die Täterpsyche zu lösen. Fähigkeiten, die auch für den Alltag sehr hilfreich sind: Was tun bei Problemen mit dem Chef? Wie Konflikte mit den Nachbarn entschärfen? Harbort gewährt Einblick in die Methodik der operativen Fallanalyse und gibt ein Instrumentarium an die Hand, das es jedem ermöglicht, die eigene Wahrnehmung zu schärfen, um mit klarem Blick Krisen zu bewältigen und richtige Entscheidungen zu treffen.

 

Meine Meinung:

Ich tat mich mit dem Anfang des Buches zunächst etwas schwer, denn Stephan Harbort startete sofort mit recht vielen Fachbegriffen. Doch nach kurzer Zeit hatte der Autor mich, spätestens nach der ersten Schilderung privater „Fälle“, bei deren Aufklärung er seine Methodik erfolgreich anwandte. Die Art, wie natürlich gerade diese privaten Ereignisse geschildert wurden, hat mir sehr gefallen.

Ich fand das Buch interessant, spannend und aufschlussreich. Den einen oder anderen Tipp werde ich direkt einmal anwenden und bin gespannt, ob er denn funktioniert. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

Fazit: Sehr interessantes Sachbuch zum Thema Fallanalyse, dabei ganz und gar nicht trocken.

5 Sterne

 

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (1. März 2016)

Der klare Blick: Mit dem Wissen des Profilers Lügen entlarven und richtige Entscheidungen treffen

Advertisements

Eisige SchwesternKlappentext:

Ein Jahr nachdem die sechsjährige Lydia durch einen tragischen Unfall ums Leben kam, sind ihre Eltern Sarah und Angus psychisch am Ende. Um neu anzufangen, ziehen sie zusammen mit Lydias Zwillingsschwester Kirstie auf eine atemberaubend schöne Privatinsel der schottischen Hebriden. Doch auch hier finden sie keine Ruhe. Kirstie behauptet steif und fest, sie sei in Wirklichkeit Lydia, die Eltern hätten den falschen Zwilling beerdigt.

Bald hüllen Winternebel die Insel ein, Angus ist beruflich oft abwesend, und bei Sarah schleicht sich das unheimliche Gefühl ein, etwas stimme nicht. Zunehmend fragt sie sich, welches ihrer Mädchen lebt. Als ein heftiger Sturm aufzieht, sind Sarah und Kirstie komplett isoliert und den Geistern der Vergangenheit ausgeliefert.

Meine Meinung:

Bei diesem Buch lockte mich doch tatsächlich zunächst einmal das Cover. Und die Grundidee dieses Romans ist toll. Unbestritten. Es gibt auch ein paar sehr gelungene Twists. Aber letztendlich konnte mich das Debüt des Autors S. K. Tremayne nicht überzeugen, und das liegt hauptsächlich an folgenden Dingen:

Als erstes muss ich einfach die Wiederholungen anführen. Dieses Buch ist kapitelweise jeweils aus der Sicht eines Elternteils geschrieben, wobei Sarahs Gedanken den größeren Teil bestreiten. Irgendwann langweilten mich diese aber, da kaum neue Erkenntnisse zutage kamen und sich ständig alles wiederholte.

Leider wurde der Spannungsbogen schon ab der Mitte des Buches komplett gekappt, denn ab da stand fest, welcher Zwilling nun tatsächlich starb. Mir hätte es besser gefallen, länger im Unklaren gelassen zu werden.

Dann der entscheidenden Punkt, nämlich die Auflösung: Den ganzen Roman über deutete sich schon etwas in dieser Richtung an, aber für mich war das Ende doch etwas sehr dick aufgetragen.

Wer gerne seitenlange Landschaftsbeschreibungen liest, eventuell auch Übersinnliches in Psychothrillern mag und zum Beispiel eine völlig unglaubwürdige Tierrettung einfach so hinnehmen kann, der sollte dieses Buch lesen. Wem das zu wenig ist, dem würde ich ein anderes Buch empfehlen.

Fazit: Ein vom Thema her interessanter und anfänglich sehr spannender Thriller, der dann leider sehr nachlässt.

2 von 5 Sternen

  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (4. Mai 2015)

Mobi-Datei für den Kindle: Eisige Schwestern: Psychothriller

Devil's RiverKlappentext:

Durch den Tod ihrer Großmutter aufgerüttelt, begibt sich die Londoner Medizinstudentin Eve auf die Spur eines alten Familiengeheimnisses. Anscheinend liegen ihre Wurzeln in Kanada, tief im Indianerland …

1878. River, die Tochter eines Landvermessers, wurde nach dem spurlosen Verschwinden ihrer Eltern vom Stamm der Ojibwe aufgezogen. Zur Heilerin herangewachsen, muss sie miterleben, wie das Dorf von etwas heimgesucht wird, das kein Mensch sein kann. Die Hütten von einer gewaltigen Kraft zerstört, Männer und Frauen grausam ermordet, scheint eine dunkle Indianerlegende zum Leben erwacht zu sein. River schwört, den Dingen auf den Grund zu gehen, doch allein hat sie keine Chance. Ausgerechnet der flüchtige Frauenmörder Nathan Blake bietet ihr Hilfe an. Blake, von dunklen Trieben geleitet, hofft auf diese Weise seinen Verfolgern zu entkommen. Entlang des Teufelsflusses folgt er der Heilerin hinauf in die Berge. Und schon bald verbindet die beiden mehr als nur die Suche nach dem furchteinflößenden Baykok …

Meine Meinung:

Der Autor ist ein großartiger Erzähler, er konnte mich sofort mit seinem Stil fesseln und ab dem ersten Kapitel mit „River“ direkt begeistern. Ich mag diese Mischung aus Thriller und Abenteuerroman einfach.

In „Devil’s River“ sind die Menschen nicht grundsätzlich „gut“ oder „böse“. Alle Figuren in dem Buch haben eine Seele, haben Tiefe. Die sehr spannende Story wartet mit etlichen Überraschungen auf.

Wäre es nach mir gegangen, hätte mir der Erzählstrang rund um River schon vollkommen ausgereicht, aber auch der Bezug zur Gegenwart mit der Studentin Eve ist dem Autor gut gelungen.

Ich mache es kurz: Meine absolute Leseempfehlung!

Fazit: Sehr spannender und teilweise recht brutaler Thriller mit Abenteuerelementen und einer Prise Mystik.

Buchhighlight

Hardcover, Knaur HC
02.03.2015, 512 S.

E-Book, Knaur eBook
25.02.2015, 496 S.

Direkt beim Verlag das eBook (EPUB) oder das Hardcover bestellen: klick

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 618 KB

Bei Amazon das eBook (MOBI) bestellen: Devil’s River: Thriller

HotlineKlappentext:

Keine Polizei – never ever. So lautet die unumstößliche Maxime der Beichthotline. Aber was tun, wenn eine Anruferin ankündigt, ihr neugeborenes Kind lebendig zu vergraben? Ein schlechter Scherz, konstatiert Chris, Initiator der Hotline, als seine Freunde und Kollegen statt einer Kinderleiche eine lebensgroße Puppe auf dem Friedhof ausgraben. Dann meldet sich die mysteriöse Anruferin erneut und verkündet, dies sei erst der Anfang …

 

Meine Meinung:

Gelungenes Debüt von Jutta Maria Herrmann. Hochspannend wird hier ein ungewöhnlicher Fall erzählt. Dabei geht es schon mal blutig zu, aber das passt hervorragend zu diesem waschechten Psychothriller. Die Autorin arbeitet mit wechselnden Perspektiven, was dem Leser einen tiefen Einblick in die kranke Psyche der Täterin gewährt. Gekonnt wurde ich mehrfach auf eine falsche Fährte geführt und genau das liebe ich an einem Thriller. Bitte mehr davon!

Fazit: Hochspannender, intelligenter Psychothriller, der unter die Haut geht. Klare Leseempfehlung!

5 Sterne

 

  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (3. November 2014)

Hotline: Psychothriller

 

Caroline WahlMichaela B. Wahl

(Bild: Simone Knoll)

Wer es noch nicht kennt, liest bitte zu dieser Aktion mein Vorwort.

Name?

Ich habe drei Vor- und einen Nachnamen. Veröffentlichen tue ich momentan noch unter Michaela B. Wahl. Der Grund sind neugierige Schüler, da ich Lehramt studiere und mein aktueller Roman durchaus erotische Züge aufweist …

Alter?

Eine zweistellige Zahl, die mit einer Zwei beginnt. 😉

Beruf?

Studentin zwischen Catering, dem trauten Heim und dem Schreiben – kann man das als Beruf zählen?

Deine Werke?

Rashen – Einmal Hölle und Zurück“; „Herzabdrücke“ (Beitrag für den „Tribute von Panem-Schreibwettbewerb) – weitere sind in Arbeit und Planung.

Deine Homepage?

(Noch) Nicht vorhanden. Wer aber Informationen zum Buch oder bei Gewinnspielen mitmachen möchte, soll einfach mal auf Facebook nach Rashen suchen.

Warum schreibst du gerade in diesem Genre?

Weil es mir unheimlich viel Spaß macht, andere Menschen zu unterhalten. Ich war schon immer gerne ein kleiner Clown – das hat sich bei meiner Schreiberei kein Stück geändert. Mich macht es einfach glücklich, andere Leute zum Lachen zu bringen und wenn ich das mit einem Leseerlebnis in der Badewanne, dem Balkon oder der U-Bahn kombinieren kann, umso schöner!

Was hat dir dein Vater und was hat dir deine Mutter mitgegeben?

Den Sturkopf gab’s von meinem Vater. Von meiner Mutter kommt die dauerhaft gute Laune und das Geben für Menschen, die ich mag.

Dein Lieblingsurlaubsland und warum?

Japan ist mit Abstand das schönste Land, das ich bereist habe. Die Menschen sind einfach so anders, als hier in Europa. Einerseits wirken sie sehr zurückhaltend, gleichzeitig tragen die Schulmädchen Outfits, die einem die Schamesröte ins Gesicht treiben. Und anderseits sieht man in Kyoto Geishas durch die Straßen huschen – es ist einfach unheimlich faszinierend. Das Essen war unglaublich lecker, wenn auch gewöhnungsbedürftig. Alles in allem ein sehr interessantes und anziehendes Land.

Welcher Film bringt dich zum Lachen und welcher zum Weinen?

Indiana Jones 1-3“, „Lethal Weapon 1-4“, „Ziemlich beste Freunde“, „Beverly Hills Cops“ sind so meine Favoriten, wenn es ums Lachen geht. Ich liebe den Humor, gerade in den bereits etwas älteren Filmen. Herrlich! Typische Frauenschnulzen, wie „Nur mit dir“, „Wie ein einziger Tag“ oder „PS. Ich liebe dich“, reichen schon völlig aus, um mich zum Weinen zu bringen. Einige werden jetzt sicher die Augen verdrehen, aber auch Bollywoodfilme haben ihren Reiz…

Deine Lieblingseissorte?

Zimt, Schokolade, keine fruchtigen Sorten, die mag ich lieber als ganze Frucht.

Welches Buch kannst du uneingeschränkt empfehlen und warum?

Der Nachtzirkus“ von Erin Morgenstern, allerdings wird nicht jeder Zugang zu diesem Buch finden – entweder es zieht einen in den Bann, oder nicht.
„Ein ganzes halbes Jahr“ von Jojo Moyes, mein Lesehighlight 2013.
„Fida“ von Stefanie Maucher, gerade gelesen und ein paar Tage daran zu knabbern gehabt …

Von welchem Buch sollte man die Finger lassen und warum?

Das letzte Buch, das ich abgebrochen habe, war „Das Orchideenhaus“. Absolute Katastrophe, sowohl die Charaktere, als auch die Übersetzung. Die Dialoge in diesem Buch … Grauenvoll. Aber, zur Verteidigung, ich habe das neue Buch der Autorin aus der Bücherei ausgeliehen, jedes Debüt kann mal in die Hose gehen und ich gebe diesbezüglich gerne eine zweite Chance!

Eines deiner schönsten Kindheitserlebnisse?

Dass ich mich so viel in der Natur herumtreiben durfte – an unseren Garten grenzte nämlich ein verwilderter Garten, um den sich niemand gekümmert hat, der aber ein wahres Paradies für eine 5-jährige darstellen kann.

Man fragt deinen besten Freund/deine beste Freundin, wie er/sie dich mit drei Begriffen beschreiben würde. Welche wären das?

Weil ich das ungern selbst beantworten will, habe ich sie einfach gefragt.
„Warmherzig, empathisch, sensibel und optimistisch. Such dir drei aus.“
Ja, ich denke, das trifft es ganz gut.

Was sollte auf deinem Grabstein stehen?

Mission accomplished. – Okay, nein, das würde ich mich nicht trauen, aber die Vorstellung ist ganz lustig. Ich schätze, am Ende läuft es auf meinen Namen hinaus.

Was treibt dich auf die Palme?

Unpünktlichkeit von öffentlichen Verkehrsmitteln – so etwas gibt’s in Japan zum Beispiel nicht. Ich glaube, die jährliche Durchschnittsverspätungsrate liegt bei 9 Sekunden.

Was würdest du deinen Lesern gerne einmal sagen?

Das würde ich nicht gerne sagen, sondern das sage ich andauernd: Danke, dass ihr einem Frischling wie mir die Chance gebt und euch an das Buch heranwagt.


Rashen

Klappentext:

Rashen ist ein Oishine. Ein Dämon, der ganz unten in der Nahrungskette der Dämonen steht, das Schlusslicht der Schlusslichter sozusagen: Denn er ist dazu verdammt, den Menschen Wünsche zu erfüllen.

Kein besonders lukrativer Job, wenn man bereits neben dem Dämonenfürst Pragaz gefrühstückt hat. Aber wer in Ungnade fällt, darf eben von ganz, ganz unten anfangen.

Dann gelangt auch noch das Buch der Oishine, eines der fünf Bücher, in die Hände einer vorwitzigen Studentin namens Claire, der es gelingt, Rashen zu bannen: in einen menschlichen, männlichen und nicht gerade unattraktiven Körper. Rashen muss Claire nun zweiundzwanzig Tage und zweiundzwanzig Stunden dienen, so will es die Beschwörungsformel. Allerdings ist Claire alles andere als eine biedere Studentin: Um sich etwas dazuzuverdienen, strippt sie viermal die Woche in einem Club. Und Rashen fühlt sich wider Willen zu Hause.

Dumm nur, dass der Körper, in den Claire ihn gebannt hat, nicht irgendein x-beliebiger ist. Das Mädchen hat eine der goldenen Regeln des Bannens gebrochen: Rashen steckt im Körper ihres Verlobten. Probleme? Sind definitiv vorprogrammiert!

Meine Meinung:

„Rashen“ ist für mich die absolut gelungene Mischung aus „Bartimäus“ (aus der gleichnamigen Fantasy Reihe von Jonathan Stroud) und „Algaliarept“ (aus der „Rachel Morgan“ Reihe von Kim Harrison).

Er ist zynisch, ironisch und sarkastisch, ohne jedoch dabei nur halb so böse zu sein, wie er es gerne wäre. Es ist ein wirkliches Vergnügen, die spannende Story um die coole Stripperin Claire und dem Dämonen Rashen zu lesen. Michaela B. Wahl liefert hier ein tolles Debüt ab; der Plot ist orgininell, ihr Schreibstil flüssig, und es wird auch nicht an knisternder Erotik gespart. Zudem verfügt sie über genau die Art von Wortwitz, die mir ständig ein Lächeln entlockte. Mir hat „Rashen“ sehr gut gefallen und ich würde gerne mehr von der Autorin lesen. Sicherlich wird man in Zukunft noch mehr von Michaela B. Wahl hören. Und darauf freue ich mich sehr.

Fazit: Kurzweilig, erotisch, zynisch. Ein absolutes Lesevergnügen.

4/4 Punkten.

Hier kann das eBook für den Kindle bezogen werden:
Rashen – Einmal Hölle und zurück: Roman (Neobooks)


Gewinnspiel:

Zu gewinnen gibt es einmal „Rashen“ als eBook im EPUB Format. Bitte schickt eure Lösung per Mail bis zum 24.04.2013, 18:00h an: claudia@junger.eu. Der Rechtswegs ist ausgeschlossen. Viel Glück!

Frage: Welche drei anderen Fantasy Figuren von welchen beiden Autoren werden in der obigen Rezension genannt?

Gewonnen hat: Michaela Sch. aus Dortmund. Ganz herzlichen Glückwunsch! 🙂

Der NachtwandlerKlappentext:

In seiner Jugend litt Leon Nader an Schlafstörungen. Als Schlafwandler wurde er während seiner nächtlichen Ausflüge sogar gewalttätig und deswegen psychiatrisch behandelt. Eigentlich glaubte er geheilt zu sein – doch eines Tages, Jahre später, verschwindet Leons Frau unter unerklärlichen Umständen aus der gemeinsamen Wohnung. Ist seine Krankheit etwa wieder ausgebrochen? Um zu erfahren, wie er sich im Schlaf verhält, befestigt Leon eine bewegungsaktive Kamera an seiner Stirn – und als er am nächsten Morgen das Video ansieht, macht er eine Entdeckung, die die Grenzen seiner Vorstellungskraft sprengt: Sein nächtliches Ich steigt durch eine ihm völlig unbekannte Tür hinab in die Dunkelheit …

Meine Meinung:

Eigentlich wollte ich nur mal schnell in den neuen Fitzek hineinlesen, aber dann packte mich die Story und ich musste einfach wissen, wie es weitergeht. Zudem erinnerte mich der Plot an eine Stephen King Story zu dessen besten Zeiten. „Der Nachtwandler“ hebt sich durch seine intelligente und ungewöhnliche Story durchaus von anderen Thrillern ab. Kein Wort darf überlesen werden, jedes einzelne Wort ist wichtig und sehr schnell hat man bei Unachtsamkeit den Faden verloren und blättert zurück. Ab und zu wird es blutig und brutal, aber das dürfte für Fitzek-Fans nichts Überraschendes sein. Überraschend ist allerdings das Ende, welches mir sehr gefallen hat.

„Der Nachtwandler“ ist für mich mit großem Abstand das bisher beste Buch des Autors.

Fazit: Intelligent, verstörend, spannend. Ein mitreissender Psychothriller!

4/4 Punkten.

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (14. März 2013)
  • Sprache: Deutsch

Hier kann das eBook bezogen werden:
Der Nachtwandler: Psychothriller

Kurzbeschreibung:

Auf Spiekeroog treibt ein Mörder sein Unwesen. Die Insulaner schließen von vornherein aus, dass der Täter einer von ihnen ist. Diese eingeschworene Haltung der Friesen erschwert die Ermittlungen der beiden Hauptstadtkommissare Thomas Berg und Freda Althuis erheblich. Und der Sturm, der sich vor der Insel zusammenbraut, wird bald alle Spuren verwischen …

Meine Meinung:

Man sollte doch nicht meinen, dass sich auf so einer kleinen Insel solche Abgründe auftun…

Die Autorin hat einen flüssigen Schreibstil und konnte mich mit ihrer spannenden Story überzeugen. Die Protagonisten sind sehr authentisch und die wortkargen Inselbewohner haben ihre Ecken und Kanten. Mir hat es Spaß gemacht, diesen Krimi zu lesen und ich würde mich über weitere Fälle mit dem sympathischen Ermittlerteam freuen.

Fazit: Guter, klassischer Krimi mit jeder Menge Lokalkolorit: Nicht nur  für Spiekeroog-Fans ein Vergnügen.

Gerne vergebe ich 4/4 Punkten.

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (1. März 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426510227
  • ISBN-13: 978-3426510223