Mit ‘Gewinnspiel’ getaggte Beiträge

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Neuerscheinung „Mord mit Risiken“
Ein Ostfrieslandkrimi
Von Harald H. Risius

Der dritte Krimi von Harald H. Risius aus der Reihe „Sail & Crime“ ist seit kurzem im Handel und als E-Book erhältlich. In dieser Reihe sind bereits zwei Krimis und ein Segelroman erschienen.

„Mord mit Risiken“, beginnt an einem frühen, nebligen Morgen. Es wird ein treibendes Segelboot im Schilf am Großen Meer gefunden. An Bord wird ein Pärchen gefunden – beide nackt und tot. War Eifersucht im Spiel? Hat der Mord mit den Grundstücksspekulationen um ein Hotelprojekt zu tun? Oder war es eine Verwechselung? Brunner, der fränkische Hauptkommissar, dem Wasser und Boote suspekt sind, ermittelt erfolglos von Land aus und macht sich dabei keine Freunde.

Plötzlich fallen wieder Schüsse, damit bekommt der Fall eine neue Perspektive – ein Auftragskiller ist unterwegs. Wird es Brunner mit seiner Assistentin Susi rechtzeitig schaffen, den Mörder zu stoppen? Es gibt dramatische Szenen bei einer Wattwanderung nach Baltrum und auf einer Segelyacht in der Nordsee vor Norderney. Eine Bombe wird gefunden, schließlich greift die Küstenwache ein …

Die Protagonisten Hinni und Renate sind, wie bereits in den vorangegangenen Büchern, in den Fall verwickelt, und finden sich plötzlich in lebensbedrohenden Situationen wieder. Der Schauplatz Ostfriesland mit seinen etwas schrulligen, aber liebenswerten Einwohnern, die dem Meer und der Seefahrt verbunden sind, bietet ein abwechslungsreiches Bild. Die Krimifiguren bestehen das Ostfriesenabitur mit dem Hauptfach Selbstironie und stoßen darauf mit „Friesengeist“ an. Harald H. Risius ist gebürtiger Ostfriese und kennt seine Heimat und die Bewohner. Auch in diesem Buch nimmt er seine Leser wieder mit nach Ostfriesland und lässt sie dort die Nordseeluft schnuppern, stillt die Sehnsucht nach dem Meer und fesselt den Leser mit einer spannenden Handlung. Spannung, Abenteuer und richtig gute Unterhaltung – Lesevergnügen pur.

Harald H. Risius betreibt zu seinen Büchern einen Blog. „Sail & Crime“ mit Hinni und Renate. Wie er uns verraten hat, sind ihm seine Protagonisten ans Herz gewachsen. Vielleicht geht es seinen Lesern ähnlich. Dort kann man mit den Helden der Bücher in Kontakt treten, um Hintergrundinformationen zu erhalten.

Mehr Informationen und eine Leseprobe erhalten Sie hier:
http://www.amazon.de/dp/B014YYBR9K oder unter: www.Verlag.RegineRichter.de

Folgende Titel von Harald H. Risius sind im RichterVerlag erschienen:
„Mord mit Risiken“ ISBN: 978-3981707854 ASIN: B014YYBR9K 10,95 €
„Regatta mit Nebenwirkungen“ ISBN: 978-3981707816 ASIN: B00PE1SXBS 9,95 €
„Kreuzfahrt in Gefahr“ ISBN: 978-3981707830 ASIN: B00SHZJJL6 9,95 €
„Leinen los – Pack‘ mers“ ISBN: 978-3981707878 ASIN: B0114TM89Q 12,95 €

Die Taschenbücher können bei den bekannten E-Book Shops wie Amazon, Thalia, Weltbild, Hugendubel etc. portofrei bestellt werden. Alle Titel gibt es bei Amazon als E-Book für den Kindle.

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Der obige Promotionstext wurde zur Verfügung gestellt von: RichterVerlag


Der RichterVerlag stellt 5 Print-Exemplare von Harald H. Risius‘ neuestem „Sail & Crime“ Ostfrieslandkrimi zur Verfügung.

Um eines dieser Exemplare zu ergattern, lest euch bitte die Leseprobe genau durch und beantwortet danach die folgende Frage:

„Wie heißt die neue Freundin von Jan, und aus welcher Stadt kommt sie?“

Bitte sendet eure Lösungen unter Angabe eurer Postadresse bis zum 27.11.2015 an folgende Mail-Adresse: mail@krimiundco.de. Bitte unbedingt das Stichwort: „Ostfrieslandkrimi“ angeben, danke.

Es werden nur Einsendungen berücksichtigt, welche die o.g. Bedingungen erfüllen. Die Gewinner werden ausgelost, die Adressen werden nur zu diesem Zweck an den RichterVerlag weitergegeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Der RichterVerlag und „Krimi & Co.“ wünschen euch „Viel Glück“!

 

Gewonnen haben: Uwe W. aus Hannover, K.-H. H. aus Barbing, Ulrike L. aus Bottrop, Shirley P. aus Kamp-Lintfort und Rabea B. aus Mauer.

Herzlichen Glückwunsch!

Die Gewinner wurden bereits per e-Mail benachrichtig und die Adressen an den RichterVerlag weitergegeben.

AscheDieses Buch ist kein Thriller oder Krimi. Allerdings lässt es tief in menschliche Abgründe blicken. Da mir der Stil des Autors Sven Heuchert ausnehmend gut gefällt, vielleicht habt ihr ja auch meine Rezension zu seinem Hörbuch „Punchdrunk“ gelesen, würde ich ihn mit meinem Fragebogen gerne vorstellen. Zunächst aber meine Rezension zu „Asche“. Kleiner Auszug: „Manchmal denke ich noch an den Mann ohne Beine, aber dann ist es, als sei es gar nicht wirklich passiert. Als sei das etwas, das mir jemand anders erzählt hat, und das ich dann jemand anderem erzähle. Es ist seltsam, aber so ist es.“ 14 Storys in knapper, verdichteter Sprache über Verlierer und Desillusionierte, über Träumer und Vergessene. Und über Wunden, die sich nicht mehr schließen wollen. Meine Meinung: Harter Stoff, ich kann es nicht anders sagen. Der Autor sagte selbst, es sei „Männerliteratur“. Das stimmt. Als Frau sollte man ein gesundes Selbstwertgefühl haben, wenn man einige dieser Storys liest, denn Frauen kommen hier nicht wirklich gut weg. Sie werden ausgenutzt und benutzt. Auch misshandelt. Manchmal ist dies schwer zu ertragen. Doch leider sind diese Dinge ja Realität und man sollte seine Augen nicht davor verschließen. Was mich an diesen Geschichten absolut beeindruckt hat? Es ist die Offenheit und Direktheit, mit der Sven Heuchert erzählt. Brutal, hart und kompromisslos. Alles könnte sich genau so abgespielt haben. Manchmal eine sehr erschreckende Vorstellung. Der Autor ist ein auf jeden Fall ein guter Beobachter. Und er kennt sich mit Abgründen aus, da bin ich mir ziemlich sicher. Fazit: Erstklassig geschriebene Storys, die im Kopf des Lesers bleiben. Absolut lesenswert! 5 Sterne Produktinformation

  • Taschenbuch: 158 Seiten
  • Verlag: Bernstein-Verlag; Auflage: 1., Aufl. (1. April 2015)

Kauflink Taschenbuch direkt beim Bernstein-Verlag: klick

. Sven Heuchert   Name? Sven Heuchert Familienstand? ledig Kinder? keine Geburtsdatum bzw. Geburtsjahr? 1977 Größe? Beim letzten Mal 179cm, aber es kann natürlich sein, dass ich schon schrumpfe. Beruf? Interessiert das wirklich jemanden? Deine Werke? Aktuell: „Asche.“ Deine Homepage? klick Warum schreibst du gerade in diesem Genre? Ich denke, die Sujets und Themen kommen zum Autoren, nicht umgedreht. Man sucht sich also nichts aus, die Geschichten sind schon immer vorhanden, sie sind in einem und wollen erzählt werden. Manche finden den Kanal, andere nicht. Was hat dir dein Vater und was hat dir deine Mutter mitgegeben? Vater: Ein gesundes Misstrauen in die gesamte Menschheit. Mutter: Loyalität zu den richtigen Leuten. Du wirst zum Essen eingeladen. Was magst du gar nicht? Bereits alkoholisierte Gastgeber, die mich mit ihren intimen Streitereien belästigen, bzw. mich zu einer Stellungnahme nötigen möchten. Ansonsten bin ich pflegeleicht und esse alles. 3 Dinge, die zu einem perfekten Tag dazu gehören? 1.) Eine neue Szene, die in meinem Kopf entspringt, eine Idee, eine Inspiration. Oder ein guter Satz. 2.) Guter Kaffee, keinen Starbucks-Mist. 3.) Sex. Dein Lieblingsurlaubsland und warum? Bis jetzt: Kalifornien. Entspannter Menschenschlag, großartige Natur, tolle Strände und Nachtleben. Welcher Film bringt dich zum Lachen und welcher zum Weinen? Lachen: „Harold & Maude“. Weinen: Ich muss mir oft auf die Lippen beißen. Letztes Mal bei „Ein Winter in Michigan.“ Deine Lieblingseissorte? Cookies and Cream. Welches Buch kannst du uneingeschränkt empfehlen und warum? Ich könnte an dieser Stelle sicher viele Bücher „empfehlen“, (obwohl ich ja mehr für das Prinzip des Entdeckens bin) aber aktuell haben mich gleich zwei Bücher sehr bewegt, die ich hier jetzt jedem nahelegen möchte (ganz ohne Zwang): „Der Glanzrappe“ von Robert Olmstead und „Butchers Crossing“ von John Williams. Beides sind Bücher, die von existenziellen Dinge erzählen, von Tod, Liebe, Angst, Verlust, Überleben. Beides sind, jedes auf seine Weise, stilistische Meisterwerke. Und intensive Leseerlebnisse; einzelne Figuren und Szenen verfolgen mich immer noch, und werden das wohl auch immer tun. Das ist für mich ein Indikator für große Literatur. Von welchem Buch sollte man die Finger lassen und warum? Ich zerreiße keine Kollegen. Ich versuche, nur über die Sachen zu sprechen, die ich persönlich mag, die mir etwas bedeuten. Alles andere ist gehässig und vergeudete Energie. Welchen interessanten Menschen würdest du gerne mal zum Essen einladen und welches Thema würdest du dann mit ihm besprechen wollen? Es gibt so viele interessante Menschen, ich fürchte, ich müsste ein Barbecue schmeißen! Man fragt deinen besten Freund/deine beste Freundin, wie er/sie dich mit drei Begriffen beschreiben würde. Welche wären das? Verknappt: Kann, wenn er denn will. Dein Lieblingswitz? Ich bin ein furchtbar schlechter Rezitator von Witzen, deswegen lasse ich das jetzt bleiben. Ich habe aber einen Sketch von Lenny Bruce im Kopf, wo es um das Schnüffeln von Klebstoffen geht. Lebensmotto? Ich warte auf den nächsten Glückskeks. Was sollte auf deinem Grabstein stehen? „I tried.“ Was treibt dich auf die Palme? Selbstüberschätzung, Arroganz, Ungerechtigkeit.


Gewinnspiel:

Der Autor Sven Heuchert stellt euch ein ganz besonderes Paket zur Verfügung: Ein Exemplar der Anthologie „Asche“, Limitierte Erstausgabe. Asche Das Hörbuch „Punchdrunk„, gelesen von Helmut Krauss. OLYMPUS DIGITAL CAMERA Die CD „Demoliendo Hoteles“ von „STOLEX„, einer Kölner Band, deren Mitglied Sven Heuchert ist. Stolex   In der Autorenvorstellung findet ihr den Link zur Webseite des Autors. Am 24.04.2015 hat Sven Heuchert dort eine Kurzgeschichte veröffentlicht. Zu dieser Geschichte stelle ich euch die Gewinnfrage. Bitte beantwortet mir diese Frage per eMail an: „mail@krimiundco.de“. Einsendeschluss ist der 15.05.2015, 18:00h. Jede bis dahin eingegangene richtige Antwort landet im Lostopf. Der Gewinner wird dann schnellstmöglich per eMail benachrichtigt. Gewinnspielfrage: „Unter welchem Namen trat der Bruder der Hauptfigur letztmalig in Erscheinung?“

Sven Heuchert und ich wünschen euch viel Glück!

Gewonnen hat: Petra L. aus Offenbach! Herzlichen Glückwunsch!

Blutwinter Cover

 

Kurzbeschreibung

Winter 1920, kurz vor dem Nikolaustag: Durch den knietiefen Schnee kommt das Böse in das Tal hinabgestiegen. »Der Teufel war’s«, erzählt man sich später über den Unbekannten, der 25 Bauersleute ermordete und dabei keine Gnade kannte. Im Jahr 2005 machen sich zwei Journalisten auf, das Rätsel um die Blutnacht von Wolfsham endgültig zu lüften. Mithilfe archivierter Zeugenaussagen – voll von Geschichten über Raunächte, Aberglauben und den Teufel – versuchen sie, die Fragmente Stück für Stück zusammenzufügen. Doch nur die 95-jährige Maria Stadler vermag ihre offenen Fragen womöglich noch zu beantworten. Aber die gibt nur äußerst widerwillig Auskunft …
  • Taschenbuch: 180 Seiten
  • Verlag: ars vivendi verlag; Auflage: 1 (30. November 2014)

Hier noch einmal meine Rezension, für mich ist das Buch ein echtes Highlight: https://krimiundco.wordpress.com/2014/11/25/rezension-und-autorenfragebogen-kriminalroman-blutwinter-von-markus-flexeder/

Beantwortet mir bis Sonntag, 30.11.2014, 22:00h, hier unter diesem Blogbeitrag folgende Frage:

            „Mögt ihr Mystery-Thriller? Oder darf es bei euch nicht übersinnlich sein?“

Aus allen Antworten lose ich den Gewinner aus. Viel Glück!

 

Gewonnen hat: Gabriele R. Herzlichen Glückwunsch!

 

 

Überraschung!

Mitte Juli erreichte mich ein roter Umschlag. Absender: Elke Pistor. Enthalten war ein liebes Anschreiben und ein absolut origineller USB-Stick. Den möchte ich euch gerne zeigen:

Pistor 2

Pistor 1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf dem Stick befand sich, außer ihrem neuen Buch „Vergessen“,  ein Autoreninterview. Auch das möchte ich euch nicht vorenthalten:

 Portrait: Elke Pistor

„Erschießen ist mir zu unpraktisch …“

Das wandhohe Bücherregal biegt sich unter dem gesammelten Kriminal- und Psychologiewissen.
Mittendrin lauert eine handgroße Spielzeugvogelspinne auf Opfer. Eine antike Schreibmaschine
versprüht einen bodenständigen Charme. Gelbe Notizzettel pflastern vereinzelt die
Schreibtischablage – immer bereit, akute Geistesblitze festzuhalten. Es herrscht eine energiegeladene
Atmosphäre. Fast so, als hätte jemand seine geballte Kreativität in diesem Zimmer ausgekippt und
neu sortiert. Irgendwie stimmt das sogar. Denn dies ist das Arbeitszimmer, in dem die Krimiautorin
Elke Pistor (47) ihre Gedanken zu neuen Geschichten reifen lässt. Ihr wichtigstes Instrument: eine
graue Moderations-Pinnwand, an der sie ihren Plot mittels farbiger Notizen strukturiert. Wer hier
auf Spurensuche geht, entdeckt u.a. Handbücher zum Thema Demenz und eine unechte ausgestopfte
Eule, die über ihren Schreibtisch wacht – alles kleine Hinweise auf die Handlung von „Vergessen“,
ihren neuen Kriminalroman, der im August 2014 im Ullsteinverlag erscheint.

Von Schweden zum Krimi

Wenn Elke Pistor an ihrem Kölner Schreibtisch sitzt und Fachbücher für den nächsten Fall ihrer
Gemünder Kommissarin Ina Weinz wälzt, reist sie in Gedanken oft in ihre Heimat, die Eifel. Wie
ihre erste Figur wird sie in Gemünd geboren und verbringt ihre gesamte Jugend dort. In ihren Ina
Weinz-Krimis setzt sie dieser Zeit ein Denkmal. Dabei ist anfangs gar nicht sicher, ob sie überhaupt
zum Schreiben finden wird. Ihre Eltern wünschten sich für sie eine Zukunft als Finanzbeamtin. Sie
selbst will Schauspielerin oder Anwältin werden, studiert schließlich Pädagogik und
Betriebspsychologie. Trotzdem hört sie nicht auf zu experimentieren, versucht sich auch als Malerin:
„Ich war immer auf der Suche nach einer künstlerischen Ausdrucksform, die mir liegt“, erinnert sich
die 47-jährige mit der markanten roten Brille. Ein erstes Mosaikteil entdeckt sie 2007, an ihrem 40.
Geburtstag. Sie möchte nach der beruflichen Pause, die sie für ihre beiden Kinder eingelegt hat,
etwas Neues anfangen. Vielleicht Schwedisch lernen, die Muttersprache ihres Mannes. Doch der
Kurs der VHS liegt am anderen Ende der Stadt. So entscheidet sie sich lieber für das Seminar
„Kreatives Schreiben“ in der Nähe. Eine gute Wahl. Das Schreiben gefällt ihr, das Feedback der
Teilnehmer ist positiv – Elke Pistor leckt Blut.

Buchpremiere auf der Criminale

Von Haus aus ein wahrer „Fortbildungsjunkie“, investiert sie all ihre Energie in ihre neue Passion,
schreibt sich erst an der VHS, später an der Bundesakademie in Wolfenbüttel ein. Das Ziel:
möglichst viel Schreibhandwerk und -erfahrung sammeln. Über ein Internetforum tauscht sie sich
mit anderen über ihre Texte aus, lernt, Kritik an ihren Geschichten nicht auf ihre Person zu beziehen
– eine wichtige Lektion, wie sie selbst sagt. Am Ende zahlt sich ihre Arbeit aus. Auf Anregung ihrer
Schreiblehrerin an der VHS, sendet sie ihre Kurzgeschichte „Für den Wind und die Vögel“ bei einem Wettbewerb ein – und gewinnt. Es ist ihre erste Veröffentlichung, die 2009 in der Anthologie „Mortus in Colonia“ erscheint. Vom ersten Erfolg beflügelt, besucht Elke Pistor einen Kurs bei den Autoren Sandra Lüpkes und Jürgen Kehrer. Von ihnen erfährt sie, dass die nächste Criminale in ihrem Geburtsort Gemünd stattfindet. Sie nutzt ihre Chance, setzt sich daheim an den Schreibtisch und erdenkt ihren ersten Eifelkrimi. Mit knapp 100 fertigen Seiten im Gepäck klopft sie bei verschiedenen Verlagen an. Nur ein Jahr später feiert „Gemünder Blut“ (Emons), auf der Criminale 2010 Premiere.

Über den Ursprung von „Mordsideen“

In den nächsten fünf Jahren schreibt Elke Pistor sieben Bücher. Sie arbeitet sich für ihre Krimis unter anderem in die Geschichte des Kölner Doms, Kräuterkunde und den Beruf des Tierpräparators ein. Doch woher nimmt sie ihre vielen Einfälle? „Bisher konnte ich mich immer auf meinen Inspirationsmoment verlassen“, sie lächelt verschwörerisch. Er wird zum Beispiel durch eine Autofahrt, ein Gespräch oder einen Blick in die Zeitung ausgelöst. Der Einfall zu „Vergessen“, in dem sie das Thema Demenz behandelt, kommt über einen befreundeten Psychiater und Neurologen zu ihr. „Er hat mir von einer ungewöhnlichen Erkrankung erzählt: der Frontallappendemenz, die sich vor allem auf das Gewissen und die Moral auswirkt, den Menschen völlig enthemmt. In diese Richtung habe ich weiter recherchiert.“ Ist die Idee erst einmal da, plant sie ihre Morde akribisch. Die Opfer werden erschlagen, springen aus dem Fenster oder ertrinken und verheddern sich in Schiffsschrauben. „Einfach erschießen ist mir zu unpraktisch. Das würde ich nie machen. Es ist laut und die Kugeln lassen sich in der Ballistik zurückverfolgen“, überlegt die Autorin. Dabei wäre es für sie vermutlich einfach, einen Mord mit Waffe zu beschreiben. Wie sie ein Luftgewehr benutzt, lernte sie einst von ihrem Großvater.

Organische Figuren – „alle meine Freundinnen“

Besonders viel Zeit investiert Elke Pistor in die Entwicklung ihrer Hauptfiguren. Sie stattet sie mit Familienproblemen aus, überlegt sich kleine Macken, gibt ihnen eine Motivation: „Jede Figur braucht ein Ziel, erst dann wird sie organisch.“ Bisher hat sie viele starke Frauen entworfen, darunter Katharina Rübchen und Judith Bleuler. Die Eifelkommissarin Ina Weinz steht ihr am Nächsten. Sie ist für sie sogar zu einer guten Freundin geworden. Wohl, weil sie die Erste war, die sie lebendig werden ließ. Mit ihrer „Neuen“, der Kriminalkommissarin Verena Irlenbusch, die in „Vergessen“ ihren ersten Fall gemeinsam mit dem Kollegen Christoph Todt lösen wird, steht sie noch am Anfang des Kennenlernens: „Sie fasziniert mich. Sie ist smart und cool in ihrem beruflichen Auftreten, trotzdem sensibel und rührend bemüht um ihre Großmutter. Ich bin gespannt, welche Facetten sie mir in Zukunft offenbaren wird.“ Gerade hat sie die Arbeit am zweiten Band der Reihe begonnen. Dabei verrät sie, dass sie trotz aller Verbundenheit zu Ina, Verena und Co., viel lieber Bösewichter entwirft: „Figuren interessieren mich als Menschen. Es gefällt mir zu ergründen, was sie antreibt. Dahinter steckt, dass jeder unter bestimmten Umständen zu einem Mord fähig ist, und ich überlege mir, welche das sind.“

Einfach schreiben

Geht es an die Plan- und Schreibphase, profitiert sie vor allem von ihren Erfahrungen als Workshopleiterin in der Erwachsenenbildung. „Von Natur aus bin ich eher ein unordentlicher Mensch. Wenn ich arbeite, brauche ich eine feste Struktur“, gibt Elke Pistor schmunzelnd zu. Daher auch die Krimipinnwand: „Ich entwerfe meinen Plot und erstelle einen Ablauf der einzelnen Szenen, den ich dann Punkt für Punkt abarbeite.“ Für jeden Roman legt sie ein eigenes Notizbuch an. Außerdem nutzt sie eine Diktatfunktion im Handy für spontane Geistesblitze. Von der ersten Idee bis zum Lektorat für ein ca. 300-Seiten Buch braucht sie in der Regel sieben Monate. Davon reserviert sie sich drei fürs Schreiben. Ihr Soll: sechs Seiten pro Tag. Dafür hat sie montags bis freitags zwei Stunden Zeit, wenn die Kinder in der Schule sind und ihr Mann auf der Arbeit. „Am besten schreibe ich, wenn ich alleine im Haus bin und mich nichts ablenkt, auch keine Musik.“ Nur der Platz im Haus, an dem sie schreibt, ist nicht fix. Mal entstehen ihre Szenen auf dem Laptop, während sie auf dem Ledersofa im Wohnzimmer sitzt. Mal, am Tisch ihrer kleinen Gartenoase unter dem wild rankenden Wein – immer umgeben von mindestens einer ihrer drei Katzen, die mit in der Familie leben. Von Schreibblockaden ist sie bisher verschont geblieben. Ihr Rezept: „Gute Vorarbeit und intensive Recherche, das nimmt den Druck raus. Und es macht mir Spaß, mich in etwas Neues einzudenken.“

Die andere Seite

Mittlerweile hat Elke Pistor viele Fachexperten an der Hand, die ihr gerne über forensische oder psychologische Details Auskunft geben. In den Vereinigungen für Krimiautoren „Mörderische Schwestern“ und „Syndikat“, sucht sie den Austausch mit ihren Kollegen. 2013 saß sie in der Jury des Friedrich-Glauser-Preises. 2012 und 2014 entschied sie mit über die Vergabe des Jacques Berndorf Preises, dem Eifelkrimiförderpreis. Wenn sie nicht schreibt oder plottet, bewirbt sie ihre fertigen Bücher via Facebook, produziert neue Buchtrailer für ihre Internetseite oder verlost Benefizlesungen. Bei allem, was sie tut, ist sie zu 100 Prozent dabei und ständig auf der Suche nach neuen Marketing-Ideen oder anderen kleinen Dingen, die ihre Bücher weiter bekannt machen. Um Rezensenten ihren Kräuterkrimi „Kraut und Rübchen“ schmackhaft zu machen, stellte sie sogar eigene kleine Päckchen zusammen, in denen sie die Bücher samt Kräuterteemischung an Blogger versandte.

„Hach“-Bücher und andere Freizeitvergnügen

Doch was macht sie, wenn sie mal gar nichts zu tun hat? „Wenn ich bügele oder das Katzenklo sauber machen muss, gönne ich mir gerne Hörbücher. Da kann ich auch gleich lernen, wie ich meine Stimme bei Lesungen einsetze. Am Liebsten Bücher, bei denen man am Schluss diesen ‚Hach’-Effekt hat“, schwelgt Elke Pistor. Aber sie geht auch gerne mit ihren Kindern in Disneyfilme. Da passieren zwar keine Morde, trotzdem sind sie schön. Und wie sieht es mit Urlaub aus? „Ich fahre eigentlich nicht gerne weg, da ich beruflich viel unterwegs bin. Wenn doch, bin ich meist im Wohnwagen unterwegs. Es gefällt mir, Unerwartetes abseits vom Hauptstrom zu entdecken. Mein absoluter Ruhe- und Sehnsuchtsort ist Schweden.“ Und wenn der Akku wieder aufgetankt ist, geht es zuhause gleich wieder ans Schreiben. Was für manchen vielleicht stressig klingen mag, ist für Elke Pistor eher Erholung: „Ich wollte immer etwas tun, wofür ich brenne und habe lange danach gesucht. Jetzt, mit 47 bin ich endlich angekommen.“ Während sie spricht, nimmt bereits die nächste Idee hinter ihrer Stirn Gestalt an. Sie blickt zur grauen Pinnwand, nimmt die verbliebenen Post-Its ab. Jetzt ist alles wieder ganz blank, bereit für neue Ideen, Fährten und Figuren – für den nächsten Roman.

Hier könnt ihr außerdem ein Videointerview mit Elke Pistor sehen.


 

Rezension:

VERGESSEN - Das CoverKlappentext:

Kommissarin Verena Irlenbusch steht unter Druck: Während sie einen hochintelligenten Psychopathen jagt, verschlimmert sich die Alzheimererkrankung ihrer Großmutter. Außerdem wurde ihr der schlechtgelaunte Kollege Christoph Todt an die Seite gestellt, dem sie jede Information aus der Nase ziehen muss. Doch Verena bleibt liebevolle Enkelin und professionelle Ermittlerin – auch wenn es sie fast zerreißt. Als sie schließlich auf die Spur des Mörders kommt, verfängt sich Verena in ein Netz aus lang vergessener Schuld und neuem Hass. Wird sie diesen Fall heil überstehen?

Meine Meinung:

Elke Pistor stellt in „Vergessen“ ein neues, interessantes Team vor. Beide Ermittler haben privat ihr Päckchen zu tragen und finden eher mühsam als Team zusammen. Leise, beklemmend und mit viel Gespür für Zwischenmenschliches schildert die Autorin einen spannenden Fall, der in der Vergangenheit seinen Anfang nahm.

Sensible Leser werden bei einigen Schildungen rund um die Entführung eines kleinen Kindes sicherlich sehr mitleiden, Elke Pistor verzichtet hier aber auf unnötig grausame Details.

Mir hat „Vergessen“ sehr gut gefallen und ich freue mich bereits auf Teil 2 dieser neuen Reihe.

Fazit: Hervorragend geschriebener, spannender Krimi mit viel Gefühl. Absolute Leseempfehlung!

 

Buchhighlight

 

  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (8. August 2014)

 

Wenn ihr auf das Buchcover am Anfang der Rezension klickt, landet ihr beim Ullstein-Verlag. Das Buch kann direkt dort gekauft werden.

Hier gibt es „Vergessen“ als EPUB.

Kindle-Besitzer können das eBook hier kaufen: Vergessen

 

Zwei signierte Taschenbücher von „Vergessen“ zu gewinnen!

Elke Pistor war so lieb, mir zwei signierte Taschenbücher zwecks einer Verlosung zu überlassen. Ich hätte gerne gewusst, ob ihr schon einmal ein Buch von ihr gelesen habt bzw. welches euch am besten gefallen hat? Bitte kommentiert bis zum 25.08.2014, 20:00h unter diesem Blogbeitrag.

Sollten mehrere Kommentare eintrudeln, entscheidet das Los!

Ich wünsche allen Teilnehmern „Viel Glück“!

 

 Gewonnen haben: Bianca W. und Marco B.“ Sie wurden bereits per eMail benachrichtigt. Herzlichen Glückwunsch!

Nommensen

Heute habe ich etwas ganz Besonderes für euch: Der Autor Thomas Nommensen stellt zwei signierte Taschenbuchausgaben seines Krimis „Ein dunkler Sommer“ zur Verfügung. Für mich ist sein Romandebüt ein absolutes „Krimi & Co. Highlight“. Wenn ihr auf das obige Coverbild klickt, könnt ihr noch einmal meine Rezension lesen.

Hier findet ihr eine Leseprobe.

Allerdings ist dieser Gewinn an eine kleine Bedingung geknüpft: Der oder die GewinnerIn müssten mir doch bitte ein Urlaubsbild zusenden, auf dem das Buch an eurem Urlaubsort zu sehen ist. Natürlich kann der auch der hiesige Baggersee oder der heimische Balkon sein.

So und was müsst ihr nun machen, um eines der beiden signierten Taschenbücher zu gewinnen? Verratet mir einfach, wo ihr diesen spannenden Krimi am liebsten lesen würdet. Ihr habt bis zum 13.07.2014, 12:00h, Zeit, unter diesem Blogbeitrag eure Antwort zu hinterlassen. Unter allen Kommentaren lose ich dann zwei Gewinner aus. Ihr bekommt euren Gewinn mit der Wunschsignierung direkt von Thomas Nommensen zugeschickt.

Ich wünsche allen Teilnehmern viel Glück!

Gewonnen haben:

martinb62

Elja Popelja

Ganz herzlichen Glückwunsch! Ich habe eure eMailadressen bereits an den Autor weitergeleitet. Er wird mit euch Kontakt aufnehmen.

Angela B. aus Wanne-Eickel!

BildGanz herzlichen Glückwunsch! Das Paket geht morgen auf die Reise.

Vielen Dank für die rege Beteiligung!

(Allerdings haben sich wirklich viele Teilnehmer um ihre Chance gebracht, weil sie die Teilnahmebedingungen nicht befolgten und zum Beispiel ihre Adresse nicht angaben. Sehr schade.)

 

Gala EintrittIn diesem Jahr schrieb der Verein „HOMER Historische Literatur“ zum ersten Mal den Literaturpreis HOMER für die besten historischen Romane aus. Dieser Preis wird jährlich in den folgenden Sparten verliehen:

* Historischer Krimi/Thriller
* Historischer Spannungs- und Abenteuerroman
* Historischer Beziehungs- und Gesellschaftsroman
* Historisches Ereignis/Historische Biografie
* Historische Kurzgeschichte/Anthologie und andere Sonderformen

In jeder Sparte gibt es den Goldenen, Silbernen und Bronzenen HOMER.

 

Ich habe mich sehr gefreut, als ich die Einladung zu obiger Gala nebst Übernachtung im Schloßhotel bekam, und nahm dafür auch gerne die fast 500 Kilometer Entfernung in Kauf. Als Jurymitglied für die Sparte „Historische Thriller/Krimis“, außer mir waren noch Andrea Eßer, Micaela Jary und Nicole Köster mit dabei, hatte ich insgesamt 13 historische Thriller/Krimis gelesen und bewertet.

Es lohnt sich übrigens, diesen Artikel bis zum Ende zu lesen. Ich verschenke neun Rezensionsexemplare als Paket und zwar: „Leuchte“ von Tanja Bruske, „Fortunas Schatten“ von Anja Marschall, „Palast der Schatten“ von Dagmar Fohl, „Die Kurtisane des Teufels“ von Sandra Lessmann, „Die Farben von Florenz“ von Rainer M. Schröder, „Der Todesengel von Florenz“ von Rainer M. Schröder, „Die Stunde der Gladiatoren“ von Uwe Klausner, „Wiener Vorfrühling“ von Ulrike Ladnar und „Todeswalzer“ von Gerhard Loibelsberger.

 Beantwortet mir bitte dafür folgende Frage: „Welches berühmte Autorenehepaar erhielt in diesem Jahr den „Ehren-Homer“?“

Bitte sendet mir die richtige Lösung mit dem Betreff „Krimi-Paket“ und eurer Postadresse bis zum 11.05.2014, 18:00h an „mail(at)krimiundco.de“.

Bei mehreren richtigen Einsendungen lose ich aus. Teilnehmen darf jeder ab 18 Jahren. Der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt.

 Gewonnen hat: ANGELA B. aus Wanne-Eickel! Ganz herzlichen Glückwunsch! 😀


 

IMAG0203Bei schönstem Wetter erreichten mein Mann und ich Heidenheim. Unser Hotel liegt direkt am Fuße von „Schloß Hellenstein“ in dessen Marstall die Gala stattfand.

 

 

 

 

Schloss HellensteinHier noch einmal Schloß Hellenstein:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Marstall

 

 

Micaela JaryNun aber zur eigentlichen Preisverleihung, die im Marstall auf Schloß Hellenstein stattfand.
Die erste Laudatorin war die Autorin Micaela Jary und sie stellte die drei Preisträger in „meiner“ Kategorie vor. Ich bin tatsächlich zusammengezuckt, als sie meinen Namen bei der Vorstellung der Jurymitglieder erwähnte.

Hier die drei Preisträger für den „Historischen Kriminalroman“:

1) Oliver Pötzsch „Der Hexer und die Henkerstochter“
2) Gerhard Loibelsberger „Todeswalzer“
3) Ulrike Ladnar „Wiener Vorfrühling“

Hier dann die Preisträger in den anderen Kategorien:

Historischer Beziehungs- und Gesellschaftsroman:

1) Heidi Rehn „Die Liebe der Baumeisterin“
2) Oliver Pötzsch „Die Burg der Könige“
3) Silvia Stolzenburg „Töchter der Lagune“

Historischer Spannungs- und Abenteuerroman:

1) Daniel Wolf „Das Salz der Erde“
2) Ulf Schiewe „Das Schwert des Normannen“
3) Ulf Schiewe „Die Hure Babylon“

Historische Biografie:

1) Silvia Stolzenburg „Der Teufelsfürst“
2) Martina Sahler „Weiße Nächte, weites Land“
3) Claudia & Nadja Beinert „Die Herrin der Kathedrale“

Historische Kurzgeschichte:

1) Guido Dieckmann „Schleichendes Gift“
2) Iny Lorentz „Rattengift“
3) Friederike Schmöe „Das geheime Wissen der Zofe“


Dr. Herbert Antl und Caren Benedikt führten professionell und charmant durch die Veranstaltung. Die Laudatio von Peter M. Hetzel blieb mir besonders im Gedächtnis: Er sprach von der Bedeutung des ersten Satzes in einem Buch. Ich bin allerdings jemand, der seine Meinung nicht teilt, denn ich messe dem ersten Satz eines Buches keine besondere Bedeutung zu.

Hier könnt ihr euch das Programm ansehen:

 

Programm

 

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir die Gala sehr viel Spaß gemacht hat. Die Preisverleihung war öffentlich, d.h. die Tickets konnten für 18 Euro im Vorverkauf bezogen werden. Das Rahmenprogramm, die „Württemberger Ritter“ http://www.wuerttembergerritter.de/ und die Solistin und Autorin Eva-Ruth Landys, war erstklassig und unterhielt uns in den Pausen hervorragend.

Allerdings fand ich es sehr schade, dass einige Autoren aus persönlichen Gründen oder wegen Krankheit nicht kommen konnten. Sie wurden jedoch von Agenten, Verlagsmitarbeitern und sogar von der eigenen Ehefrau vertreten. Ich hätte mir auch gewünscht, dass alle Preisträger wenigstens ein- oder zwei Sätze gesagt hätten. Einige von ihnen blickten nicht einmal zum Publikum und blieben kurz auf der Bühne, damit man ein Foto von ihnen machen konnte. Sehr schade.

Zum Ausklang des Abends wurde uns im Schloßhof noch ein beeindruckender Ritterkampf geboten. Anschließend trafen sich das Gros der Gäste noch im Foyer des Schloßhotels und es wurde noch ein sehr langer Abend.

Ich bedanke mich an dieser Stelle bei Micaela Jary („Das Bild der Erinnerung“) und Nicole Steyer („Das Pestkind“) für die sehr netten Gespräche und den schönen Abend und hoffe sehr, wir treffen uns bei der nächsten Verleihung des HOMER wieder. Ich bin mit Vergnügen auch im nächsten Jahr wieder als Jurymitglied dabei.

Hier noch einige Impressionen:

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Impressionen Impressionen 2 IMAG0212 IMAG0207 IMAG0206 Kampf 3 Kampf IMAG0238

 

Im Anschluß noch die offizielle Pressemitteilung:

Pressemitteilung

Sinnliche Entführung in die Vergangenheit

Draußen in der finsteren Nacht loderten die Flammen in den Feuerkörben. Hoch oben auf der Feste Heidenheim hielten die Ritter Wache. Es gab etwas ganz Besonderes zu feiern.
Was wie der Anfang eines historischen Romans anmutet, war in Wirklichkeit die erste Galaveranstaltung der Schriftstellervereinigung HOMER. Wenn man vom Mikrofon und den blitzenden Handykameras absah, konnte man wirklich den Eindruck gewinnen, beim Ritterschlag auf dem Heidenheimer Schloss Hellenstein dabei zu sein.
Das Ambiente, das zünftige Essen, das gehaltvolle Met, die Gewänder – alles hätte passender nicht sein können, als die Preisträger für ihre herausragenden Leistungen gelobt wurden. Jeweils drei Preise in fünf Kategorien des historischen Romans wurden verteilt:

Historischer Kriminalroman:
1) Oliver Pötzsch „Der Hexer und die Henkerstochter“
2) Gerhard Loibelsberger „Todeswalzer“
3) Ulrike Ladnar „Wiener Vorfrühling“

Historischer Beziehungs- und Gesellschaftsroman:
1) Heidi Rehn „Die Liebe der Baumeisterin“
2) Oliver Pötzsch „Die Burg der Könige“
3) Silvia Stolzenburg „Töchter der Lagune“

Historischer Spannungs- und Abenteuerroman:
1) Daniel Wolf „Das Salz der Erde“
2) Ulf Schiewe „Das Schwert des Normannen“
3) Ulf Schiewe „Die Hure Babylon“

Historische Biografie:
1) Silvia Stolzenburg „Der Teufelsfürst“
2) Martina Sahler „Weiße Nächte, weites Land“
3) Claudia & Nadja Beinert „Die Herrin der Kathedrale“

Historische Kurzgeschichte:
1) Guido Dieckmann „Schleichendes Gift“
2) Iny Lorentz „Rattengift“
3) Friederike Schmöe „Das geheime Wissen der Zofe“

Mit dem „Ehrenhomer“ wurde das Autorenehepaar Iny Lorentz gewürdigt, die mit ihren über 40 Romanen Millionen von Lesern in vergangene Zeiten entführt haben.
Nicht unerwähnt bleiben darf die Unterstützung vieler Verlage und Buchbranchenteilnehmer, die es erst möglich gemacht haben, die Veranstaltung auch in finanzieller Hinsicht auf die Beine zu stellen und Preisgelder vergeben. Die Erstplatzierten erhalten darüber hinaus jeweils ein Marketingpaket von der Leserplattform Lovelybooks, ebenfalls ein Sponsor der Veranstaltung.
Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von der Autorin Eva-Ruth Landys, die mit ihren historischen Weisen das Publikum verzauberte.
Als krönenden Abschluss gab es ein Spektakel mit mittelalterlicher Musik und echten Ritterspielen mit Funken schlagenden Schwertern und lodernden Kampffackeln – wahrlich eine echte Zeitreise. Und preiswürdig.

Weitere Informationen gibt es hier:
http://www.homer-historische-literatur.org/