Archiv für die Kategorie ‘Abgebrochen’

Jahrbuch Code 2Klappentext:

Das Jahrbuch der Schule zusammenstellen? Wie langweilig!, dachten Niklas, Lilly und Philipp – bis sie den rätselhaften Unbekannten, der auf den alten Klassenfotos auftaucht und scheinbar nie älter wird, entdeckten. Gemeinsam mit Niklas‘ Freund Jonas gelang es ihnen, das Geheimnis zu lösen.
Doch nun findet Niklas im neuen Jahrbuch einen versteckten Code: SOS EMILIA OTTERBACH. Was ist mit dem Mädchen, das vor sechs Jahren plötzlich verschwand, wirklich passiert? Die Freunde forschen nach …

Geschrieben von Petra Mattfeldt und ihrem Sohn Uli: der Nachfolger des spannenden Jugendkrimis „Der Jahrbuchcode“!

.

Meine Meinung:

Zunächst einmal muss ich vorausschicken, dass ich den ersten Teil (Der Jahrbuchcode) von Petra Mattfeldt nicht gelesen habe. Es wird allerdings mehrfach auf diesen Teil hingewiesen, mir hat nichts gefehlt.

Ich habe diesem Buch sogar 100/213 Seiten gegeben, denn der Plot ist durchaus interessant und spannend. Leider die Umsetzung nicht gelungen, es holpert an allen Ecken und Enden. Die wörtliche Rede klingt oft zu hölzern und unecht. Zudem erschweren Logik-, Rechtschreib- und Orthografiefehler flüssiges Lesen. Ständige Wiederholungen stören. Und schließlich ist der Satzbau ab und zu schlichtweg nicht korrekt.

Das ganze Buch wirkt, als habe es ein älteres Kind geschrieben. Bei dem Autor handelt es sich jedoch um einen jungen Erwachsenen, der dieses Buch zusammen mit seiner Mutter schrieb. Für mich waren eindeutig zu viele Fehler in diesem Jugendkrimi enthalten. Schade um die schöne Idee.

 

Krimi & Co. Das war wohl nichts!!!

 

  • Broschiert: 224 Seiten
  • Verlag: Bookspot Verlag (8. März 2016)

 

Advertisements

Böses mit Bösem vergeltenKlappentext (Quelle: Amazon):

Thriller

 

Verzeihen oder vergelten? Manchmal hat man keine Wahl, wenn die Vergangenheit zu schrecklich ist…

 

Habe ich wirklich alle umgebracht?

 

Ich weiß es nicht.

 

Warum kann ich mich nicht erinnern?

Die junge Julia Walz gerät in Schwierigkeiten. Sie wird verdächtigt, eine Reihe von brutalen Morden begangen zu haben. Ihr größtes Problem: Sie weiß es nicht, da sie aufgrund eines Traumas an Erinnerungsstörungen leidet.
Der Einzige, der ihr glaubt, ist Inspector David Nyomda. Er kommt dem Geheimnis von Julias Familie auf die Spur und bringt sich selbst in Gefahr, um Julia zu helfen.

Wird Julia je erfahren, ob sie eine brutale Serienmörderin ist?

 

Krimi & Co. Das war wohl nichts!!!

 

Warum ich das Buch nach 50 Seiten abgebrochen habe:

Das Thema sprach mich an und als ich sah, dass das Cover von Timo Kümmel gestaltet wurde, freute ich mich schon auf das Buch. Leider fand ich folgende sprachliche Mängel und Rechtschreibfehler, die mich einfach störten:

Unter ihrer Autorenvorstellung steht: „Seit 2005 schreibe ich mit Vorliebe Kriminal- und Thrillers.“

„Ein kräftiger Rücken erhob sich neben ihr.“ (Gruselige Vostellung)

„Sie nahm tief Luft.“(holte?)

„Im Alter von acht Jahren war ihr die Kindheit schon etwas länger abhandengekommen.“ (Diesen Satz begreife ich nicht)

„Ihre Wangen gingen zum zweiten Mal in Flammen auf.“ (Hätte ich gerne gesehen)

„Eigentlich hatte er einen schönen, männlichen Mund, der sich über einem markanten Kinn mit einer kleinen Spalte öffnete.“(Der Mund öffnete sich mit einer kleinen Spalte? Hm.)

„Zu ihrem Entsetzen merkte sie, dass ihre Sicht im Begriff war zu verschwimmen.“

„Alle ihre Schweissporen öffneten sich gleichzeitig.“

„Nichts Schwerer als das.“

„Der Flur war nackt, bis auf zwei weitere Zimmertüren und eine Wohnungstür.“

„Sie hatte diesen Strassenzug noch nie zuvor gesehen, sie hatte keine Ahnung, von welcher Seite sie gekommen war.“

„Über die vielen Drinks und den armseligen One-Night-Stand brauchte sie nichts zu erzählen.“

Böses mit Bösem vergelten: Thriller

 

  • Amazon Bestseller-Rang: #52 Bezahlt in Kindle-Shop
    • Nr. 1 in Kindle-Shop > eBooks > Reise & Abenteuer > Reiseführer nach Ländern > Europa > Großbritannien & Nordirland
    • Nr. 1 in Bücher > Reise & Abenteuer > Reiseführer nach Ländern > Europa > Großbritannien & Nordirland
    • Nr. 21 in Bücher > Krimis & Thriller (Quelle: Amazon)

 

 

CosmaKlappentext:

Ein Oberstaatsanwalt wird nackt auf eine Reiterstatue gekettet, mit Blut überschüttet und der Öffentlichkeit zur Schau gestellt. Ein bestialischer Mord folgt. Das Motiv des Täters bleibt bis zuletzt im Dunkel eines gerichtlich festgestellten Kindermordes. (Wie bitte?)

 

Warum ich das Buch nach 50 Seiten abgebrochen habe:

„Sie waren fast vollzählig vor Ort erschienen. Sie waren alle und durchweg auf ihren persönlichen Handynummern angewählt und aufgeschreckt worden. Sie hatten alle in ihren Betten gelegen und geschlafen. Sie waren alle zeitgerecht …. “ (Etwas „Sie-lastig“, oder?)

„Die journalistischen Kameras klickten und surrten.“ (Was es nicht alles gibt?)

„Er konnte es noch nicht sehen, aber er hörte eine größere Menschengruppe.“ (Es?)

„Ich kenne ihn grundsätzlich nicht. Aber er versteckt auch mit Erfolg bisher sein Gesicht recht gut.“ (Okeeee.)

„Nachdem Johannes die Situation übersehen hatte, gab er Karla verschiedene Aufträge.“ (Diesen Satz hätte ich gerne auch übersehen …)

„Er wurde von den befreienden Feuerwehrleuten direkt in den Krankenwagen bugsiert.“ (Autsch.)

„Es gab schon den oder die eine oder andere, die ihn nach den Zeitungsbildern erkennen würden.“ (Verhaspelt?)

„Der Nackte wurde mit einem Umweg über das Polizeipräsidium und etwas Kleidung seinem Wohnsitz zugeführt. (Ohne Worte)

„Neben sich hatte er eine Kollegin, die leichenblass zu sein schien.“ (Schien? War sie es nun oder nicht?)

„Nachdem Johannes kurz berichtet hatte, wurde Heintz deutlich hörbar steifer.“ (Kopfkino geh‘ bitte aus.)

„Grobem Unfug. mehr war es bis eben ja nicht.“ (Bitte noch einmal überarbeiten.)

„Johannes sah den Kollegen am anderen Ende gedanklich grinsen.“ (Spooky …)

„Mark stand auf und begann zu laufen. Er hatte nicht bemerkt wohin. Er trug zwar Sportschuhe, aber ansonsten normale Kleidung mit Shirt und Blue Jeans. Er lief und lief und lief. Er lief stromaufwärts. Das war jetzt für den ersten Tag alles zu viel gewesen. Er lief sich die Seele aus dem Leib. Er hatte ewige Zeiten keinen Sport mehr betrieben und hatte keinerlei Kondition. Er lief trotzdem weiter und weiter und weiter. Als er wieder zu sich kam, wurde es gerade hell.“ (Lauf, Forrest, lauf! Ach ne, Mark.)

„Und wenn er auch nicht standesgemäß war, er war ein freundlicher, netter Mann, sicherlich ohne großartigem familiären Hintergrund und ohne die wirklich guten Manieren, aber wenn Amelie ihn liebte dann bitte.“ (Familie und Manieren werden doch eh überbewertet.)

„Er döste, kam aber nicht in einen richtigen Schlaf. Stellenweise warf er sich hin und her.“ (Ohne Worte. Lachflash.)

„Er drehte sich in seinem Bett wie ein Wurm.“ (Notiz: „Brehms Tierleben“ besorgen.)

„Sie war überdurchschnittlich intelligent und alles, was sie wusste, hatte sie aus Büchern. Sie liebte daher die Bücher wie andere einen Menschen lieben würden. Sie liebte keinen Menschen, sie liebte Bücher. (Jaja, verstanden.)

„Sie hatte dieses schöne Appartement. Sie fand es nicht so besonders.“ (Verwirrend …)

„Eindeutig ein menschliche, echte Hand, die an einem Arm gehörte, der im rot gefärbten Wasser verschwand. Johannes unternahm zunächst nichts weiter. Die Hand hatte eine erkennbar wächserne Farbe. Das Leben war bereits aus dieser Hand und dem daran hängenden Arm gewichen. (Häääh?)
„Wollen Sie nicht nachsehen, ob da jemand drin liegt?“
„Das werden später die Fachleute machen müssen.“
„Aber, wenn der im Wasser noch lebt?“
„Das können Sie leider vergessen.“ (Ohne Worte)

„Da, wo sein Penis gewesen war, klaffte eine höhnische Öffnung.“ (Danach mochte ich nicht mehr weiterlesen.)

 

Cosma Slomka – STRESSS 3.0: Kleine Kinder tötet man nicht!

Autorenseite: *klick*

Und ich richte ohne Reue

Ich möchte hier betonen, dass es mir nicht darum geht, einen Autor in irgendeiner Weise bloßzustellen. Bei Verlagsautoren dürfen sich sicher die Verlage den Schuh anziehen. Ich möchte hier nur aufzeigen, was mich als Leserin störte und begründen, warum ich ein Buch nicht weitergelesen habe.

(Wir können auch gerne unter dem Blogbeitrag über meine gefundenen „Fehler“ diskutieren. Vielleicht sind auch einige Sachen gar keine Fehler und völlig in Ordnung. Oder sie würden euch einfach gar nicht stören. Ich bin sehr gespannt auf eure Meinungen.)

 

Klappentext:

Gütersloh im Sommer 2013. Für gewöhnlich recherchieren Sarah Berger und Ahmet Yilmaz als Team. Nicht so dieses Mal. Während sich die Kommissarin für eine Woche auf Weiterbildung nach Hameln begibt, wird sie vom Leiter der Schulungsakademie um Unterstützung gebeten. Dessen Sohn verursachte einen Unfall mit Todesfolge. Die Tatumstände sind mysteriös und der Fall von offizieller Seite viel zu schnell abgeschlossen. Doch ehe Sarah sich versieht, gerät sie in eine Falle und ihre Hilfsbereitschaft bedroht ihr Leben. Zur gleichen Zeit tritt der neue Vorgesetzte, Hauptkommissar Gero Berneiser, seinen Dienst in Gütersloh an. Schnell wird klar, er hat ganz eigene Vorstellungen, wie seine Mordkommission funktionieren soll. Ein heimtückischer Baustellenmord wird zu Ahmets neuem Fall. Nichts Außergewöhnliches, denkt er noch, da erschüttert eine zweite, wesentlich gewalttätigere Bluttat die Stadt. Gemeinsame Indizien verbinden die beiden Fälle. Hauptkommissar Berneiser mischt die Teams und stellt Ahmet eine junge Kollegin zur Seite. Offensichtlich harmonieren die beiden nicht nur beruflich. Der dritte in sich abgeschlossene Fall für Kommissarin Sarah Berger und ihr Team.


Warum ich dieses Buch nach 50 Seiten abgebrochen habe:

„Reinhard schwankte, wandte sich dem Beistelltisch rücklings zu und deponierte das halb geleerte Sektglas auf sicherem Terrain.“ (Kann man sich etwas auch rücklings ZUwenden?)

„Sie beugte sich nieder und küsste die Stirn, die Wange und schlussendlich die Lippen ihres Freundes. Ausgiebig. Immer wieder.“ (Ich musste jetzt an diese Kusspuppen denken. Und warum macht sie das wiederholt?)

Einen Fuß vor den anderen setzend, folgte das Paar ausgelassen der seitlichen Fahrbahnmarkierung, die im Dunklen fluoreszierte. (Wie kann etwas im Dunklen fluoreszieren?)

Marie deutete in Richtung Norden. „Schau, der große Bär und da drüben leuchtet das Himmels-W.“ „Sie beschützen uns und weisen uns den Weg.“ „Das wahrscheinlich nicht“, gestand Marie ein. (Was ist ein „Himmels-W.“? Und warum eingestehen?)

Wie ein Geschoss donnerte der überdimensionierte Beifahrerspiegel des Land Rovers gegen Maries Kopf. Brutal getroffen, schlug die Frau beiseite, nicht einmal für einen Aufschrei blieb ihr Zeit. Im hohen Bogen schleuderte Marie auf den Graben zu, als Reinhard fassungslos aus dem Dickicht trat. (Sehr unglücklich ausgedrückt.)

Tränen schossen in sein Gesicht, doch er musste Haltung bewahren …. (Das hätte ich gerne gesehen, wie Tränen in ein Gesicht schiessen.)

„Seine Geheimratsecken waren kurz davor, den Kampf gegen die aufbrechende Glatze zu verlieren, doch ungehindert seines eher unscheinbaren Äußeren, hatte Sarah sofort erkannt, mit wieviel Herzblut dieser Forensiker unterrichtete und verstand, wovon er sprach.“ (Eine aufbrechende Glatze mag ich mir gar nicht vorstellen. Und warum „ungehindert“?)

„Würdigend betrachtete Meierling das Foto seiner verstorbenen Frau.“ (Ohne Worte)

„Mein Junge schwört, die Straße sei frei gewesen, kein Mensch weit und breit. Dann rammte er das Opfer aus dem Nichts heraus.“ (Ja was denn nun?)

Der Fahrer schildert den Unfall mit Marie mit den Worten: „Es war schrecklich! Dieser Knall, als der Körper auf die Motorhaube schlug. Dazu all das Blut! Ein unsagbarer Augenblick.“ (Oben habe ich die Stelle mit dem „schleuderte“ erwähnt. Mehr stand dort nicht über den Unfall. Also wie, wann und warum ist sie auf der Motorhaube gelandet?)

Außerdem fiel mir auf, dass in diesem Buch unglaublich viel „gehechtet“ wird. Hinzu kommen Unmengen von „!“, fast in jedem dritten Satz.