Rezension | Thriller | Mörderhotel | Wolfgang Hohlbein

Veröffentlicht: 18. Oktober 2015 in Authentische Kriminalfälle, Krimis und Thriller
Schlagwörter:, , , , ,

Mörderhotel2Klappentext:

230 Menschen gehen auf sein Konto: Herman Webster Mudgett, den unglaublichsten Serienmörder aller Zeiten. In Chicago errichtet er eigens ein Hotel, um seine Taten zu begehen. Ein Hotel, in dem es Falltüren, verborgene Räume, Geheimgänge, einen Foltertisch, ein Säurebad und eine Gaskammer gibt. Seine Opfer erleichtert er um ihr Geld und verkauft ihre Leichen an Mediziner. Niemand weiß, was im Kopf dieses Menschen vor sich geht. Bis die Polizei ihm auf die Spur kommt und eine gnadenlose Jagd beginnt …


Meine Meinung:

Eine Bitte: Auf keinen Fall sollte sich jemand, der Interesse an dieser Story hat, vorab über Herman Webster Mudgett informieren. Leider habe ich diesen Fehler begangen und brachte mich so um die große Überraschung, die den Leser am Ende des Buches sicherlich verblüffen sollte.

Was blieb mir also? Ehrlich gesagt, nicht viel. Begann die ganze Geschichte auf den ersten Seiten noch recht vielversprechend, wenn auch ziemlich brutal, plätscherte sie sehr schnell einfach nur noch ermüdend, ja fast schon uninteressant vor sich hin. Hier und da streute der Autor noch ein paar unappetitliche Szenen ein, aber das war es auch schon.

Wer dem Klappentext glaubt und meint, er würde in die dunklen Geheimnisse des Mörderhotels eingeweiht, der wird absolut enttäuscht werden. Dieses Buch ist kein Thriller, da es einfach kaum Spannung gibt. Es ist eher eine Erzählung. Bereits ab der Hälfte habe ich mich nur noch durch den Rest gequält, zumal mir ja leider von Anfang an klar war, auf was die ganze Sache hinauslaufen würde. Wer noch nie von Mudgett gehört hat, der mag dieses Buch vielleicht noch interessant finden. Ich nicht.

Fazit: Enttäuschend lahm und langweilig. Hält nicht, was der Klappentext verspricht.

Krimi & Co. Das war wohl nichts!!!

  • Gebundene Ausgabe: 848 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Hardcover); Auflage: 1. Aufl. 2015 (8. Oktober 2015)
Advertisements
Kommentare
  1. Yvonne sagt:

    Dabei sieht das Cover ja vielversprechend aus…..dann verzichte ich wohl lieber auf dieses Buch

    Gefällt mir

  2. Helmut Barz sagt:

    Ich empfehle ein Sachbuch zu dem Thema: Eric Larson: The Devil in the White City: Murder, Magic, and Madness at the Fair that Changed America

    Gefällt mir

  3. tigger0705 sagt:

    Der Klappentext klingt ja sehr gut, aber wenn du sagst, dass es nicht gut ist, werde ich es auch nicht lesen. Wirklich schade. Man könnte daraus so viel machen.

    Lg Mel

    Gefällt mir

  4. Ich kann prinzipiell mit dem Autor nichts anfangen, von daher wäre mir das Buch eh nicht ins Haus gekommen.
    So wie es klingt hätte ich es erst Recht nicht zu Ende gelesen…

    Gefällt mir

  5. Ascari sagt:

    Hmm, und wieder ein Hohlbein, der wohl seinen Weg nicht zu mir finden wird. Warum habe ich bloß immer wieder das Gefühl, dass er seine besten Zeiten als Schriftsteller schon hinter sich hat …

    Liebe Grüße
    Ascari

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s