Rezension | Krimi | Ein Fisch ohne Wasser von Monika Wilhelmi

Veröffentlicht: 26. Januar 2014 in Krimis und Thriller
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Ein Fisch ohne WasserKlappentext:

Krimi eben anders: Ein spannendes Gedächtnistraining für jedermann. Mit extra Vorleseteil für Menschen mit und ohne Demenz: Drei gute Freundinnen. Ein italienisches Restaurant. Ein grausamer Mord. Ein verzweifelter Kommissar. Und viele Geheimnisse …

Aus verschiedenen Perspektiven erzählt Monika Wilhelmi diesen ungewöhnlichen Kriminalroman. Nichts ist, wie es scheint, und die zahlreichen Wendungen laden zum Mitdenken ein. Sämtliche Kapitel werden in einfacher Sprache wiederholt und eignen sich zum Vorlesen für Menschen mit beginnender Demenz.

Meine Meinung:

Ich finde die Idee von Monika Wilhelmi richtig gut und freue mich, dass der Juhr-Verlag diese neue Art des Krimis ermöglichte. Die Autorin schreibt erst ein Kapitel für Selbstleser und gleich im Anschluss folgt das Kapitel noch einmal in einem vereinfachten Stil. Dieser vereinfachte Stil eignet sich hervorragend zum Vorlesen. Hierbei ist es gleichgültig, ob die Person bereits an beginnender Demenz leidet, oder nicht. Die Sätze wurden gekürzt, werden oft wiederholt und Sachverhalte werden vereinfacht wiedergegeben. Zudem werden die in dem Kapitel vorkommenden Personen vorab noch einmal namentlich erwähnt. Ich kann mir vorstellen, dass dieser Krimi auch bei älteren Lesern, die vielleicht nicht mehr gut selber lesen können, gut ankommt. Über den Krimi verrate ich nur soviel: „Ein Fisch ohne Wasser“ kommt fast ganz ohne Blutvergießen aus, birgt etwas fürs Herz in sich und enthält doch genug Spannung, um zu fesseln. Ich habe erst die Kapitel für „Selbstleser“ gelesen und dann im Anschluß die Kapitel zum Vorlesen und muss sagen, dass es der Autorin gelungen ist, die Kapitel zum Vorlesen jeweils kurz zu schildern und auf den Punkt zu bringen. Mir hat das Konzept sehr gefallen und ich würde mich freuen, wenn dieser Krimi oft vorgelesen wird. Klare Vorleseempfehlung von mir.

Fazit: Tolles Konzept, richtig gut umgesetzt. Ein Krimi zum Vorlesen.

4 von 5 Sternen

  • Broschiert: 256 Seiten
  • Verlag: Juhr; Auflage: 1 (12. September 2013)

Ein Fisch ohne Wasser

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Kommentare
  1. Was für eine tolle Idee. So können Menschen mit Demenz und Angehörige das gleiche Buch lesen und auch darüber reden.
    Ich werde es mir kaufen. Danke für den Tipp.

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  2. Das ist wirklich eine gute Idee, die zumindest einen Versuch wert ist :-). Habe von dieser Art eines Krimis vorher noch nie gehört, könnte mir aber vorstellen, dass das recht gut ankommen wird… LG

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