Rezension | Krimi | Elend | Günter von Lonski

Veröffentlicht: 10. November 2013 in Krimis und Thriller
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elendKlappentext:

Kriminalhauptkommissarin Marike Kalenberger hat ihr Burn-out überwunden und kehrt zur Mordkommission Hannover zurück. Man will sie nicht einbinden, aber beschäftigen, und betraut sie mit dem Fall einer Dreiundachtzigjährigen, die in einer Seniorenresidenz auf unnatürliche Weise gestorben ist behauptet ihre Tochter. Kalenberger ermittelt eher lustlos, mit dem Fall ist keine Anerkennung zu gewinnen. Dann stirbt ein alter Mann in derselben Residenz genauso überraschend. Kalenberger forscht in seiner Vergangenheit. Sein Hobby waren Intarsienarbeiten aus Knochen menschlichen Knochen. Zwei Pfleger des Stifts sind spurlos verschwunden, der Standard-Bestatter vergibt Grabstätten in Untermiete und ein amtlich bestellter Betreuer vermittelt das Erbe der Senioren an eine dubiose Stiftung. Doch das ist erst der Anfang in Kalenbergers unübersichtlicher Ermittlungsarbeit. Wenn s ums große Geld geht, scheint selbst Mord ein akzeptiertes Argument zu sein. Kaltblütig, selbstherrlich, arrogant. Doch Kalenberger hält dagegen …

Meine Meinung:

Marike Kalenberger ist wieder da. Gewohnt taff nimmt sie nach einem Burn-Out ihre Arbeit wieder auf und steckt bald mittendrin in Mordfällen rund um ein Altenheim, pardon, einer Seniorenresidenz. Aber auch die Liebe kommt bei ihr nicht zu kurz, und das vielleicht anders, als gedacht …

Günter von Lonski konnte mich auch mit seinem dritten Fall um Marike Kalenberger überzeugen. Ich schätze ganz besonders dessen feinen Humor und seinen kurzen und knappen Schreibstil in dieser „Hannover Krimi Reihe“.
Der Autor beweist, dass ein Krimi nicht immer brutal und blutig sein muss, um spannend zu sein. Zudem bekommt der Leser auch noch etwas fürs Herz geboten. Und gerade diese Passagen, in denen es um das Zwischenmenschliche geht, sind Günter von Lonski meiner Meinung nach besonders gut gelungen. Ich habe das Buch mit Vergnügen gelesen und wurde spannend unterhalten. Allerdings würde ich empfehlen, die Vorgänger „Mord auf dem Schützenfest“ und „Eis“ vorher zu lesen. Klare Leseempfehlung.

Fazit: Gut geschriebener, spannender Krimi zum Mitraten. Für Leser, die es nicht brutal und blutig mögen.

4/4 Punkten

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: Niemeyer, C W; Auflage: 1 (30. September 2013)

Elend: Marike Kalenbergers 3. Fall

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Kommentare
  1. Hier steht einmal nicht ein Kommissar, sondern ein Journalist im Vordergrund und, was ganz ungewöhnlich ist, bei diesem Krimi kann man sich das Lachen oftmals nicht verkneifen. Genial!

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