Autorenfragebogen und Rezension | Endzeit-Thriller | Armageddon 01 ~ Gottes letzte Kinder | D. J. Franzen

Veröffentlicht: 27. April 2013 in Krimis und Thriller, Mystery- und Horrorthriller
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Franzen

Wer es noch nicht kennt, liest bitte zu dieser Aktion mein Vorwort.
Name?
D. J. Franzen

Familienstand?
(beim zweiten Anlauf glücklich) verheiratet

Kinder?
2 (die Rente ist also sicher)

Alter?
Irgendwo zwischen Resteverwertung und Mumifizierung, also zwischen 40 und 50

Größe?
Zu klein für mein Gewicht

Beruf?
Industriekaufmann

Deine Werke?
»Armageddon, die Suche nach Eden« (Erfinder, Exposéredakteur, Autor der Serie)

Deine Homepage?
Ist in Planung

Warum schreibst du gerade in diesem Genre?
Phantastik ist ganz allgemein, neben Polit- und Agententhrillern, das Genre, in dem ich mich daheim fühle. Ich hatte schon immer eine Schwäche für dunkle Nächte, verschlossene Türen und die Geheimnisse dahinter. Man sollte als Autor nur in dem Genre schreiben, in dem man sich wohl fühlt und sich (durch Leseerfahrung) auskennt.

Was hat dir dein Vater und was hat dir deine Mutter mitgegeben?
Meine Mutter gab mir außer Pausenbroten auch regelmäßig Nachhilfe für das Leben mit.
»Schneide deine Zehennägel regelmäßig, dann halten deine Socken länger«, und weitere Weisheiten des Lebens. Und sie gab mir außerdem die Sucht nach Büchern mit. Kein Geburtstag, Ostern, Nikolaus oder Weihnachtsfest, an dem ich nicht mindestens eines meiner Wunschbücher bekommen habe. Meine Mutter und ich, wir konnten uns stundenlang hinter dicken Schmökern verstecken (sehr zum Leidwesen meiner Schwester und meines Vaters)
Mein Vater war da eher praktischer veranlagt.
Expeditionen mit dem Fahrrad in den dichtesten Wald, Cowboys und Injahner mit kleinen Plastikfiguren und Gummizwille auf einem Hügel aus Bettzeug … ja, man kann sagen, er hat mein Augenmerk auf die wirklich wichtigen Dinge des Lebens gerichtet. Er war es auch, der mir mit seiner Graf Dracula Imitation regelmäßig Gänsehaut verschaffen konnte. Aber die schönsten Momente waren, wenn wir alle zusammen auf der Couch saßen, und Filme schauten. Mein Vater hat mir das Gefühl für die Magie mitgegeben, die jeder Tag zu bieten hat, und sei er noch so verregnet.

Du wirst zum Essen eingeladen. Mit was könnte man dich jagen?
Pfälzer Saumagen, rohe Tomaten, Tintenfisch.
Vor allem Tintenfisch!
Ich bin bekennender Anhänger eines Kultes, der niemals einen der Großen Alten essen könnte
?nesse schifnetnit run nam nnak eiw? tfahreduasch!

3 Dinge, die zu einem perfekten Tag dazu gehören?
Meine Frau, meine Tiere, eine gute Idee für eine Geschichte

Dein Lieblingsurlaubsland und warum?
Sind eigentlich zwei.
Italien und Schottland.
In beiden Ländern wird das Wort (Gast)Freundschaft sehr ernst genommen. Dazu die tolle Natur … und Legenden und Sagen ohne Ende.

Welcher Film bringt dich zum Lachen und welcher zum Weinen?
Ich schaue eigentlich viel lieber Serien, weil sich da die Figuren besser entwickeln können. Da ist dann alles Abgefragte drin.
»Die Sopranos«, »Greys Anatomy«, »Private Practice«, »Dr. House«, »Desperate Housewifes« … meine Frau und ich sind bekennende Serienjunkies.
Aber okay, es geht sich ja um Filme:
Weinen muss ich, wenn bei »Mein Partner mit der kalten Schnauze« Jerry Lee von dem Bösewicht angeschossen wird. Dann sehe ich immer genau so aus, wie James Belushi, wenn er die Bösen wütend schreiend aus dem Hubschrauber ballert.
Lachen kann ich bei allen Filmen von Luis de Funés (Brust oder Keule, die Gendarmen-Reihe … göttlich)

Deine Lieblingseissorte?
Erdbeerschokoladestraciatellamitsahneundkirschen 🙂

Welches Buch kannst du uneingeschränkt empfehlen und warum?
Das sind ein paar, weil sie meine Evergreens sind.
»Der letzte seiner Art« von Andreas Eschbach. Der 6-Millionen-Dollar Mann in Rente. Einfach nur klasse.
»Christine« und »ES« von Stephen King. Wir alle waren mal Kinder, und glaubten an eine Welt neben der unseren. Dann wurden wir erwachsen, und vergaßen diese Magie einfach. King zeigt in diesen beiden Büchern besonders eindrücklich wie es sein könnte, wenn wir damals doch recht hatten.

Von welchem Buch sollte man die Finger lassen und warum?
Von jedem Buch, wo der Autor schon im Klappentext verspricht, er würde seinen Lesern und Leserinnen die Welt erklären.
Wenn er das kann … warum schreibt er dann Bücher, anstatt nach der Weltherrschaft zu streben?

Welchen interessanten Menschen würdest du gerne mal zum Essen einladen und welches Thema würdest du dann mit ihm besprechen wollen?
Papst Benedikt, um mit ihm über die geheimen Bibliotheken des Vatikans zu sprechen (und ihm vielleicht den Generalschlüssel dazu abzuschwatzen *hehehe*)

Eines deiner schönsten Kindheitserlebnisse?
Es gab da einen Sommer, der war brütend heiß und voll verfürhrerisch funkelnder Freizeit. In diesem Sommer … nein, das ist etwas, dass ich irgendwann mal zu Papier bringe. Kein Horror, kein Grusel, einfach nur magisch.

Man fragt deinen besten Freund/deine beste Freundin, wie er/sie dich mit drei Begriffen beschreiben würde. Welche wären das?
Nur drei?
Teufel, das wird eng.
Über mich könnte man eine Sammelausgabe Brockhaus schreiben.
Na gut, ich versuche es trotzdem:
– kindsköpfig-erwachsen
– diszipliniert-locker
– hoffnungslos romantisch

Dein Lieblingswitz?
Den sehe ich jeden Morgen live im Spiegel

Lebensmotto?
Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit

Was sollte auf deinem Grabstein stehen?
Hier ruht ein ehemaliger Zombiejäger.Wenn der Grabstein wackelt, laufen Sie besser was die Füße hergeben.

Was treibt dich auf die Palme?
Ignoranz, Besserwisserei, das »Programm« der Privaten, die Zeitung mit den vier großen Buchstaben, die derzeitige Regierung … Moment, ich muss meine Herztabletten holen.

Was würdest du deinen Lesern gerne einmal sagen?
Wahrscheinlich den klischeehaftesten Spruch, seit es Menschen gibt, die am Lagerfeuer ihren Stammesbrüdern von der tollen Jagd und den Kämpfen der Götter berichten:
»Danke. Einfach nur danke dafür, dass ihr meine Geschichten lest, und sie gut findet.
Ohne euch wäre mein Schreiben sinnlos, denn warum schreiben, wenn es keiner liest?«


Armageddon 01

Klappentext:

Die Apokalypse ist über die Menschheit hereingebrochen.
Die Toten stehen wieder auf und machen Jagd auf die Lebenden.
In dieser Welt versucht Frank zu überleben. Bei seiner Suche nach dringend benötigter Nahrung und Ausrüstung im völlig zerstörten Köln trifft er auf Sandra. Sie ist eine weitere Überlebende des Untergangs, ebenso wie Pfarrer Patrick Stark, ein Mann Gottes, der sich scheinbar in sein Schicksal ergeben hat.
Die drei glauben die letzten lebenden Menschen in der toten Stadt zu sein und werden von einem Zombie verfolgt, der schneller, stärker und schlauer ist, als die anderen Untoten.
Doch es haben noch mehr Menschen Armageddon überlebt. Und gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach …

Meine Meinung:

Wenige Bücher haben mich in der letzten Zeit so gepackt wie „Armageddon, die Suche nach Eden 01 – Gottes letzte Kinder“. Es handelt sich hierbei um einen hochspannenden und komplexen Endzeit-Thriller. Sicher, es kommen Zombies darin vor, jedoch ist diese Buch alles andere als typischer Zombie-Splatter. Der Autor D. J. Franzen versteht es gekonnt, den Leser mitzunehmen. Dies liegt zum einen an seinem klaren Schreibstil und zum anderen an dem gut recherchierten Plot und den stimmigen Figuren. Das genaue Genre ist schwer zu bestimmen, da gerade zum Ende dieses Buches auch noch Mystery ins Spiel kommt. Ich greife da ja ungerne vor, aber das Ende hat es wirklich in sich.  „Armageddon“ ist als Reihe angelegt und bisher sind von drei verschiedenen Autoren sieben Bände erschienen. Das ich mir die anderen sechs Bände sofort nach dem Lesen dieses Bandes gekauft habe, spricht für wohl sich. Diese Reihe wird jedem Horror- und Thrillerfan sehr gefallen.

Fazit: Unheimlich, spannend, mitreissend. Absolute Leseempfehlung!

4/4 Punkten.

  • Dateigröße: 214 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 113 Seiten
  • Verlag: Begedia Verlag (8. März 2012)

Die eBooks (auch im Abo)  im EPUB Format und die Taschenbücher gibt es unter anderem hier bei „Amrûn“:

http://amrun-markt.de/produkt/armageddon-die-apokalpytische-serie-von-begedia-abo/

Als Kindle Version in Mobi hier:

Gottes letzte Kinder (Armageddon, die Suche nach Eden)

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Kommentare
  1. Sabine K. sagt:

    Ein supersupergutes und sehr sympathisches Interview, bzw. die Antworten 🙂 Danke schön!

    Liebe Grüße
    Bine

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  2. D.J.Franzen sagt:

    Hallo Sabine K.

    Vielen lieben Dank 🙂
    Bei den tollen Fragen konnte ich doch keine nüchterne Presserklärung abgeben!
    Locker und ehrlich kommt immer noch am besten 🙂

    Grüße

    D.J. Franzen

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  3. Cappuccino-Mama sagt:

    Was mir wieder auffiel: sehr unterhaltsames (Schmunzel-)Interview. Als Krimi- und Thrillerautor muss man wohl zwangsläufig mit viel Humor ausgestattet sein!???

    LG,
    Heidi

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  4. D.J.Franzen sagt:

    Hallo Cappucino-Mama (Heidi)

    Man muss als Krimi- und Thrillerautor nicht zwangsläufig mit Humor ausgestattet sein. Aber es macht das Leben insgesamt sehr viel leichter, wenn man viel und gerne lacht.
    Und da ich lieber tausend Lachfältchen als auch nur eine Sorgenfalte auf der Stirn spazieren trage … 😉 Du siehst, das ist bei mir einfach meine Natur.

    Aber dafür bin ich beim Schreiben viel ernster. Da bin ich sehr konzentriert bei der Sache, denn ich möchte nichts abgeben, hinter dem ich nicht 1000%ig stehen kann.

    Lieben Gruß

    D.J. 🙂

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