Rezension, Autorenvorstellung, Gewinnspiel | Fantasy | Rashen ~ Einmal Hölle und zurück | Michaela B. Wahl

Veröffentlicht: 17. April 2013 in eBooks, Krimi & Co. Fragebogen
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Caroline WahlMichaela B. Wahl

(Bild: Simone Knoll)

Wer es noch nicht kennt, liest bitte zu dieser Aktion mein Vorwort.

Name?

Ich habe drei Vor- und einen Nachnamen. Veröffentlichen tue ich momentan noch unter Michaela B. Wahl. Der Grund sind neugierige Schüler, da ich Lehramt studiere und mein aktueller Roman durchaus erotische Züge aufweist …

Alter?

Eine zweistellige Zahl, die mit einer Zwei beginnt. 😉

Beruf?

Studentin zwischen Catering, dem trauten Heim und dem Schreiben – kann man das als Beruf zählen?

Deine Werke?

Rashen – Einmal Hölle und Zurück“; „Herzabdrücke“ (Beitrag für den „Tribute von Panem-Schreibwettbewerb) – weitere sind in Arbeit und Planung.

Deine Homepage?

(Noch) Nicht vorhanden. Wer aber Informationen zum Buch oder bei Gewinnspielen mitmachen möchte, soll einfach mal auf Facebook nach Rashen suchen.

Warum schreibst du gerade in diesem Genre?

Weil es mir unheimlich viel Spaß macht, andere Menschen zu unterhalten. Ich war schon immer gerne ein kleiner Clown – das hat sich bei meiner Schreiberei kein Stück geändert. Mich macht es einfach glücklich, andere Leute zum Lachen zu bringen und wenn ich das mit einem Leseerlebnis in der Badewanne, dem Balkon oder der U-Bahn kombinieren kann, umso schöner!

Was hat dir dein Vater und was hat dir deine Mutter mitgegeben?

Den Sturkopf gab’s von meinem Vater. Von meiner Mutter kommt die dauerhaft gute Laune und das Geben für Menschen, die ich mag.

Dein Lieblingsurlaubsland und warum?

Japan ist mit Abstand das schönste Land, das ich bereist habe. Die Menschen sind einfach so anders, als hier in Europa. Einerseits wirken sie sehr zurückhaltend, gleichzeitig tragen die Schulmädchen Outfits, die einem die Schamesröte ins Gesicht treiben. Und anderseits sieht man in Kyoto Geishas durch die Straßen huschen – es ist einfach unheimlich faszinierend. Das Essen war unglaublich lecker, wenn auch gewöhnungsbedürftig. Alles in allem ein sehr interessantes und anziehendes Land.

Welcher Film bringt dich zum Lachen und welcher zum Weinen?

Indiana Jones 1-3“, „Lethal Weapon 1-4“, „Ziemlich beste Freunde“, „Beverly Hills Cops“ sind so meine Favoriten, wenn es ums Lachen geht. Ich liebe den Humor, gerade in den bereits etwas älteren Filmen. Herrlich! Typische Frauenschnulzen, wie „Nur mit dir“, „Wie ein einziger Tag“ oder „PS. Ich liebe dich“, reichen schon völlig aus, um mich zum Weinen zu bringen. Einige werden jetzt sicher die Augen verdrehen, aber auch Bollywoodfilme haben ihren Reiz…

Deine Lieblingseissorte?

Zimt, Schokolade, keine fruchtigen Sorten, die mag ich lieber als ganze Frucht.

Welches Buch kannst du uneingeschränkt empfehlen und warum?

Der Nachtzirkus“ von Erin Morgenstern, allerdings wird nicht jeder Zugang zu diesem Buch finden – entweder es zieht einen in den Bann, oder nicht.
„Ein ganzes halbes Jahr“ von Jojo Moyes, mein Lesehighlight 2013.
„Fida“ von Stefanie Maucher, gerade gelesen und ein paar Tage daran zu knabbern gehabt …

Von welchem Buch sollte man die Finger lassen und warum?

Das letzte Buch, das ich abgebrochen habe, war „Das Orchideenhaus“. Absolute Katastrophe, sowohl die Charaktere, als auch die Übersetzung. Die Dialoge in diesem Buch … Grauenvoll. Aber, zur Verteidigung, ich habe das neue Buch der Autorin aus der Bücherei ausgeliehen, jedes Debüt kann mal in die Hose gehen und ich gebe diesbezüglich gerne eine zweite Chance!

Eines deiner schönsten Kindheitserlebnisse?

Dass ich mich so viel in der Natur herumtreiben durfte – an unseren Garten grenzte nämlich ein verwilderter Garten, um den sich niemand gekümmert hat, der aber ein wahres Paradies für eine 5-jährige darstellen kann.

Man fragt deinen besten Freund/deine beste Freundin, wie er/sie dich mit drei Begriffen beschreiben würde. Welche wären das?

Weil ich das ungern selbst beantworten will, habe ich sie einfach gefragt.
„Warmherzig, empathisch, sensibel und optimistisch. Such dir drei aus.“
Ja, ich denke, das trifft es ganz gut.

Was sollte auf deinem Grabstein stehen?

Mission accomplished. – Okay, nein, das würde ich mich nicht trauen, aber die Vorstellung ist ganz lustig. Ich schätze, am Ende läuft es auf meinen Namen hinaus.

Was treibt dich auf die Palme?

Unpünktlichkeit von öffentlichen Verkehrsmitteln – so etwas gibt’s in Japan zum Beispiel nicht. Ich glaube, die jährliche Durchschnittsverspätungsrate liegt bei 9 Sekunden.

Was würdest du deinen Lesern gerne einmal sagen?

Das würde ich nicht gerne sagen, sondern das sage ich andauernd: Danke, dass ihr einem Frischling wie mir die Chance gebt und euch an das Buch heranwagt.


Rashen

Klappentext:

Rashen ist ein Oishine. Ein Dämon, der ganz unten in der Nahrungskette der Dämonen steht, das Schlusslicht der Schlusslichter sozusagen: Denn er ist dazu verdammt, den Menschen Wünsche zu erfüllen.

Kein besonders lukrativer Job, wenn man bereits neben dem Dämonenfürst Pragaz gefrühstückt hat. Aber wer in Ungnade fällt, darf eben von ganz, ganz unten anfangen.

Dann gelangt auch noch das Buch der Oishine, eines der fünf Bücher, in die Hände einer vorwitzigen Studentin namens Claire, der es gelingt, Rashen zu bannen: in einen menschlichen, männlichen und nicht gerade unattraktiven Körper. Rashen muss Claire nun zweiundzwanzig Tage und zweiundzwanzig Stunden dienen, so will es die Beschwörungsformel. Allerdings ist Claire alles andere als eine biedere Studentin: Um sich etwas dazuzuverdienen, strippt sie viermal die Woche in einem Club. Und Rashen fühlt sich wider Willen zu Hause.

Dumm nur, dass der Körper, in den Claire ihn gebannt hat, nicht irgendein x-beliebiger ist. Das Mädchen hat eine der goldenen Regeln des Bannens gebrochen: Rashen steckt im Körper ihres Verlobten. Probleme? Sind definitiv vorprogrammiert!

Meine Meinung:

„Rashen“ ist für mich die absolut gelungene Mischung aus „Bartimäus“ (aus der gleichnamigen Fantasy Reihe von Jonathan Stroud) und „Algaliarept“ (aus der „Rachel Morgan“ Reihe von Kim Harrison).

Er ist zynisch, ironisch und sarkastisch, ohne jedoch dabei nur halb so böse zu sein, wie er es gerne wäre. Es ist ein wirkliches Vergnügen, die spannende Story um die coole Stripperin Claire und dem Dämonen Rashen zu lesen. Michaela B. Wahl liefert hier ein tolles Debüt ab; der Plot ist orgininell, ihr Schreibstil flüssig, und es wird auch nicht an knisternder Erotik gespart. Zudem verfügt sie über genau die Art von Wortwitz, die mir ständig ein Lächeln entlockte. Mir hat „Rashen“ sehr gut gefallen und ich würde gerne mehr von der Autorin lesen. Sicherlich wird man in Zukunft noch mehr von Michaela B. Wahl hören. Und darauf freue ich mich sehr.

Fazit: Kurzweilig, erotisch, zynisch. Ein absolutes Lesevergnügen.

4/4 Punkten.

Hier kann das eBook für den Kindle bezogen werden:
Rashen – Einmal Hölle und zurück: Roman (Neobooks)


Gewinnspiel:

Zu gewinnen gibt es einmal „Rashen“ als eBook im EPUB Format. Bitte schickt eure Lösung per Mail bis zum 24.04.2013, 18:00h an: claudia@junger.eu. Der Rechtswegs ist ausgeschlossen. Viel Glück!

Frage: Welche drei anderen Fantasy Figuren von welchen beiden Autoren werden in der obigen Rezension genannt?

Gewonnen hat: Michaela Sch. aus Dortmund. Ganz herzlichen Glückwunsch! 🙂

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