Rezension Krimi Opferwissen von Horst Friedrichs

Veröffentlicht: 27. Mai 2012 in Krimis und Thriller
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Kurzbeschreibung:

Sommer, Sonntag und das Ende einer Geburtstagsfeier: Das Erwachen der Langschläfer wird zum Schock, als sich herausstellt, dass eine Teilnehmerin der Party nicht mehr lebt. Scheinbar friedlich schlafend, ohne erkennbare Verletzungen, liegt die Tote auf dem Gästebett in der Wohnung ihrer Freundin Laura Feldmann. Laura aber, eine Studentin der Polizeiakademie Nienburg, ist verschwunden. Ebenso ihr Ex-Freund Jonas Winter, der sich überraschend und ohne Einladung unter die Feiernden gemischt hatte. Chefermittler Martin Morlock und seine Kollegen von der Nienburger Mordkommission spüren Winter noch an diesem heißen Sonntag auf, als er die Stadt an der Weser fluchtartig verlassen will. Ein solcher Erfolg innerhalb von achtundvierzig Stunden nach einer Tat kann zu einem raschen Abschluss des Falls führen. Das wissen die Kriminalbeamten aus Erfahrung. Doch während sich die Beweise gegen den Verdächtigen erhärten, bleibt Laura Feldmann verschwunden. Die Folgen der Fete ergeben mehr Ungereimtheiten als gesicherte Fakten, und Morlock glaubt bald nicht mehr an eine Beziehungstat. Er und sein Team verfolgen neue, verwirrende Hinweise, nur von Laura fehlt weiterhin jede Spur. Falls sie noch lebt, verfügt sie über jenes Wissen, das ihre tote Freundin nicht mehr preisgeben kann. Es ist das Wissen der Opfer, das nach Morlocks Überzeugung die Erklärung dafür liefern wird, warum aus einem Mann ein Mörder wurde. Denn bestürzende Nachrichten scheinen Morlocks Ahnung zu bestätigen, dass Laura Feldmann tatsächlich noch lebt. Doch damit verbunden ist eine furchtbare Gewissheit: Ihr bleiben nur noch drei Tage, bevor auch sie sterben muss …

Meine Meinung:

Was für ein langer Klappentext. „Opferwissen“ ist mein erster Krimi von Horst Friedrichs, der sich vor allen Dingen als Heftromanautor von Reihen wie „Jerry Cotton“ oder „Kommissar X“ einen Namen gemacht hat.

Der Krimi beginnt sehr interessant und wird relativ schnell spannend. Leider schafft es Horst Friedrichs nicht, diese Spannung zu halten oder sie zu steigern. Der Autor verfügt über einen flüssigen Schreibstil; allerdings stören die oft markigen Ausdrücke. Als Leser erfährt man zuviel über das Privatleben der Ermittler und anderer Personen und dabei bleibt die Krimihandlung doch auf der Strecke.  Insgesamt plätschert die, an manchen Stellen unglaubwürdige, Story einfach vor sich hin und auch das gut durchdachte Ende kann da nicht mehr punkten.

Fazit: Spannungsarm, unblutig, unspektakulär. Nienburger und Fans des „WeserKrimis“ können vielleicht darüber hinwegsehen.

1/4 Punkten.

  • Taschenbuch: 344 Seiten
  • Verlag: Niemeyer, C W; Auflage: 1 (23. Mai 2012)
  • Preis: €9,95
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