Rezension Krimi Blutbild von Hannes Wildecker

Veröffentlicht: 17. Mai 2012 in Krimis und Thriller
Schlagwörter:, , , , , ,

Kurzbeschreibung:

In Forstenau hat sich in einer ausgedienten Fuchsfarm eine Sekte niedergelassen, zum Unmut zahlreicher Dorfbewohner und zum Leidwesen des ansässigen Pfarrers Adalbert Schaeflein. Während die Sekte mit ihren Mitteln um die Gunst der Einwohner buhlt, wendet Pastor Schaeflein alle Kraft gegen die Eindringlinge und für seine Pfarrkinder auf.
Nachdem die Mitgliederwerbung der geheimnisumwitterten Gruppe auch noch Erfolg hat, wird neben einer Diskothek in der Nähe des Sektengebäudes eine Tote gefunden. Auf ihrer Stirn ist ein religiöses Zeichen eingebrannt und ihr Körper ist völlig blutleer.
Hauptkommissar Heiner Spürmann und Kollegin Leni Schiffmann finden sich bald schon in einem religiösen Scharmützel wieder und weitere mysteriöse Todesfälle rücken Mitglieder der Sekte immer weiter in einen Kreis von Verdächtigungen, bis ein entscheidender Hinweis zur Klärung der bestialischen Mordserie beiträgt.

Info: Hannes Wildecker schreibt auch unter dem Namen „Hans J. Muth„. Seinen Rom-Thriller Nahtlos habe ich bereits rezensiert.

Meine Meinung:

Zunächst einmal: ganz soooo reisserisch und blutrünstig, wie es das Cover verspricht, ist der Krimi nicht. „Blutbild“ ist mein erster „Hunsrück-Krimi“ von Hannes Wildecker, tatsächlich ist es aber schon der 6. Teil und der letzte (schade, ich habe da sicher viel verpasst) mit Hauptkommissar Heiner Spürmann. Die Story ist originell und spannend, der Autor bringt eine Menge Humor in die Geschichte hinein und ich musste mehrfach schmunzeln. Auch mag ich es sehr, wenn Autoren ihre Figuren auch einmal umgangssprachlich so reden lassen „wie ihnen der Schnabel gewachsen ist“. Bis zum Schluß kann der Leser mitraten, wer denn wohl der Mörder ist. Ich habe den Krimi sehr gerne gelesen.

Vom Autor habe ich erfahren, dass bereits ein neuer „Hunsrück-Krimi“ in Arbeit ist. Er wird „Die Brut des Adlers“ heissen.Hauptkommissar Overbeck ersetzt Hauptkommissar Heiner Spürmann, aber dieser taucht doch noch ab und zu auf. Sehr schön, ich freue mich darüber.

Fazit: Tolle Story, spannend und gut geschrieben, mit einem Schuß Humor. Für alle Krimifans sehr zu empfehlen.

Ich vergebe gerne 3,5/4 Punkten.

  • Broschiert: 242 Seiten
  • Verlag: SWB Verlag (8. Oktober 2010)
  • Preis: €12,50
Advertisements
Kommentare
  1. laberladen sagt:

    Ach wie schade, dass die ersten Bände der Hunsrück-Krimis „Der Tote im Tann“ und „Milch so weiss wie der Tod“ nur noch gebraucht zu haben sind. Wo ich doch Krimireihen am allerliebsten in der richtigen Reihenfolge lese. Da muss ich mich wohl mal auf die Suche machen 🙂

    Gefällt mir

    • Hans Muth sagt:

      Der Verlag zieht eine Neuauflage mit einheitlichem Cover der Serie in Betracht. Auch mich würde es freuen, wenn das klappen würde.
      Im Übrigen kann man bei mir die Bücher noch bekommen. Natürlich mit Widmung.
      LG Hannes Wildecker (Hans J. Muth)

      Gefällt mir

  2. laberladen sagt:

    Danke für die Info 🙂 Ein einheitliches Cover für die Serie zusammen mit einer Neuauflage der ersten Bände fände ich toll.
    Wobei ein Exemplar mit Widmung natürlich auch was hat!

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s