Umfrage: Eure absolute Preis-/Schmerzgrenze beim Bücherkauf? (05.05. – 12.05.2012)

Veröffentlicht: 5. Mai 2012 in Umfragen | Umfrageergebnisse

Mehrfachnennungen und eigene Antworten sind möglich, diese werden allerdings erst bei der Veröffentlichung des Ergebnisses angezeigt.

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Kommentare
  1. Romana Grimm sagt:

    Also ich bin ja überzeugter eBook-Täter und da auch ein bisschen geizig, das gebe ich gerne zu. Meine Schmerzgrenze bei Autoren, die ich sehr schätze, liegt bei 5€ – mehr zahle ich für eine Datei einfach nicht. Andersherum würde ich aber auch nur im absoluten Ausnahmefall (1000 Normseiten Text) selbst mehr als das verlangen. Es ist ein Geben und Nehmen 🙂

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  2. NieOhneBuch sagt:

    Hm, bei der Umfrage weiß ich einfach nicht, was ich ankreuzen könnte. Dann eben als Kommentar:

    Bei Ebooks schaue ich vor allem auf das Verhältnis zum Preis der Printausgabe. Wenn ein Taschenbuch 10€ kostet, zahle ich nicht 9€ für das Ebook. Sehe ich nicht ein für die reinen Leserechte.
    Meine Schmerzgrenze liegt auch bei 5€ für ein Ebook – mehr würde ich nur zähneknirschend ausgeben, wenn ich entweder richtig spare im Vergleich zur Printausgabe, oder absolut überzeugt bin, dass das Buch gut ist (und wann ist man das vorab schon?)

    Softcover finde ich vom Preis her richtig blöd. Die sind nicht stabil wie ein Hardcover, haben aber nahezu identische Preise. Im optischen und qualitativen Vergleich zum Taschenbuch ist mir der minimale „Mehrwert“ nicht 50% Preisaufschlag wert. Die kaufe ich daher gar nicht, wenn es andere Ausgaben gibt.

    22€ für ein Hardcover würde ich niemals bezahlen, da ist für mich bei 20€ absolut die Grenze erreicht. Die Bücher könnte ich an einer Hand abzählen, für die ich jemals so viel bezahlt habe…

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  3. kimsi sagt:

    Meine Schmerzgrenze liegt bei Printbüchern bei 9 Euro. Bei den teuren Hardcover-Büchern warte ich, bis es als Taschenbuch herauskommt. Für eBooks würde ich die Schmerzgrenze bei 5 Euro sehen.

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  4. Nina sagt:

    Guten Morgen,

    bei mir liegt die Schmerzgrenze bei Taschenbüchern bei 10 € und bei Hardcovern bei 20 €. Ausnahmen mache ich zähneknirschend bei meinen Lieblingsautoren Follett und Gablé. Die so in Mode gekommenen Softcover meide ich auch. Die Qualität ist miserabel, obwohl ich sehr vorsichtig lese, kann ich bei diesen Büchern ein „Rundlesen“ einfach nicht vermeiden. Den Preis für diese Ausgaben finde ich nicht gerechtfertigt.
    Ich besitze zwar einen Reader, habe mir aber bisher noch keine Ebooks gekauft, weil sie mir in der Regel zu teuer sind.
    Ich kaufe oft gebrauchte Bücher oder tausche bei Tauschbörsen.
    LG
    Nina

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  5. Ich schreibe dann auch noch schnell einen Kommi Claudia wenn ich unbedingt ein Buch haben will (wie z.B. das neue von Cody McFadyen im Sommer), hole ich mir es auch SOFORT nach Erscheinen, egal wie teuer. Für solche Fälle lasse ich mir jetzt immer Gutscheine schenken 😉 LG Kaddel

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  6. Hui, also wenn selbst bei erklärten und interessierten Lesern die Schmerzgrenze für e-Books bei 5 Euro liegt, dann werde ich als Autor mir wohl gemeinsam mit meiner Verlegerin und unserem Lektor und dem Grafiker schon mal eine hübsche Brücke aussuchen, unter der wir wahlweise dann hausen können, wenn sich die e-Books allgemein durchgesetzt haben, oder von der wir dann im Zweifel auch immer noch springen können. Aber vielleicht seid Ihr ja dereinst zumindest so lieb und werft uns in der Fußgängerzone ab und zu ein paar Cent in die Sammelbüchse, damit wir wenigstens meinem Hund einmal in der Woche was zu Essen kaufen können.
    Boa, Kinder…das sind keine schönen Aussichten!!

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    • NieOhneBuch sagt:

      Daniel, zumindest bei mir liegt es nicht daran, dass ich den Autoren das Geld nicht gönnen würde, ganz im Gegenteil. Wenn es nach mir ginge, sollten die Autoren vom Verkaufspreis ihrer Printbücher auch viel mehr abbekommen, schließlich hatten sie die Idee und (für meine Vorstellung) auch die meiste Arbeit mit dem Werk.

      Bei Ebooks fehlt mir einfach nur dieses Gefühl, was „in der Hand“ zu haben. Für reine Leserechte finde ich 10€ oder mehr einfach recht happig.

      Vielleicht sind meine Vorstellungen auch völlig fernab der Realität, aber bei Ebooks fallen keine Druckkosten an, keine Verpackungs-/Versandkosten – rechnet sich da ein günstigerer Ebookpreis nicht dennoch für Autoren?

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  7. Hallo Claudia, ich kaufe auch gerne mal Hardcover, nur sind die mir meist zu teuer. Da muss ich dann schon gut verdienen, um mir zwischendurch mal ein Buch im Hardcover zu kaufen. Meistens kaufe ich Taschenbücher für 8,99 Euro bzw. 9,99 Euro. Den Preis finde ich dafür in Ordnung. Deine Umfrage finde ich klasse! LG

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  8. Also ich finde die momentanigen Buchpreise, egal ob Taschenbuch oder Hardcover völlig ok. Die Autoren sollen doch auch noch was dran verdienen, die meisten können eh von ihrem Handwerk allein nicht leben und die allerwenigsten werden dadurch reich. Bei einem guten Buch bin ich gerne bereit mal etwas mehr zu bezahlen.

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  9. Thomas sagt:

    Es hängt davon ab, was ich mir von dem Buch verspreche. Und lese lieber Ebooks, da ich es praktischer finde als Hardcover und Taschenbuch. Wir haben bei unserem Ebook: JETZT DU – Mach Dir Deinen persönlichen FEEL Happy Button – Glück und Erfolg, als Preis 4,99,- € und es klappt wunderbar. Aus meiner Sicht ist klar, was erwarten Menschen. Ich erwarte schon ein prof. Buch auch als Ebook, sonst macht es kein Spaß beim Lesen. Und ich selbst würde ich mehr bezahlen für Bücher, wenn ich glaube, dass sie mich weiterbringen. Es hängt wie so oft vom Ziel ab.

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  10. Biggi Friedrichs sagt:

    Bei mir ist es unterschiedlich. Möchte ich unbedingt ein Buch von meinem Lieblingsautoren haben, dann gibt es eigentlich keine Schmerzgrenze, ich wünsche mir das dann einfach zum Geburtstag. Ansonsten meide ich E-books und kaufe gerne gebrauchte Bücher oder tausche.

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  11. Elke Schwab sagt:

    Bei den Schmerzgrenzen bekommen viele Autoren echte Schmerzen 😦
    Denn leider können viele kleine Verlage ihre Taschenbücher nur für einen Preis ab 12.00 Euro anbieten, wenn sie nicht pleite gehen wollen. Aber, wenn dann schon niemand mehr zugreift, weil das den Lesern zu teuer ist, gibt es die kleinen Verlage bald nicht mehr. Dabei sind dort auch echte Juwelen anzutreffen, die nur deshalb so unauffällig sind, weil sie keine Lobby haben.

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  12. Dinesh Bauer sagt:

    Also eins vorneweg: ich finde für die Arbeitsleistung, die ein Autor da rein steckt, sind Bücher im Vergleich zu anderen Dingen sowieso sehr günstig. Bücher ähneln in dem Sinn Schweinen. Während Strom und Sprit und Dienstleistungen von Handwerkern etc. immer teurer und noch teurer werden, kostet eine Schweineschwarte heute nicht mehr als vor 40 Jahren – und auch die andere Schwarte, ich meine jetzt die literarische bringt zu wenig Euro pro Pfund Lebendgewicht. Und woran liegt das? Das mit der Schmerzgrenze ist also ein zweischneidiges Metzgermesser…

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  13. Petra sagt:

    Also ich gebe für ein ebook nicht mehr als höchstens 7 Euro aus, mich ärgert es einfach, dass ein ebook schon fast so viel kostet wie ein „richtiges “ Buch, obwohl ich ein ebook dann weder verleihen, noch verkaufen kann.
    Bei den meisten Büchern warte ich, bis es sie als Taschenbuch gibt, einfach weil ich keine 22 Euro für ein Buch zahlen will. Ich hab auch nicht unendlich viel Geld zur Verfügung, anosnsten wäre es mir egal, aber wenn man so viel liest, muss man einfach auch auf den Preis schauen und kann nicht einfach drauf loskaufen, egal wie teuer es ist ( sonst kann ich mir dann auch irgendwann ein Plätzchen unter der Brücke suchen)
    Ich wünsche mir viele Bücher zum Geburtstag oder Weihnachten, kaufe auch viele gebrauchte Bücher oder eben dann Taschenbücher, die nicht so teuer sind.

    Von meinen Lieblingsautoren kaufe ich aber auch Hardcover und gebe dafür auch mehr aus ( John Irving, Ingrid Noll)

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  14. Wienja D. sagt:

    also, ich muss doch mal meinen Senf hier zugeben 😉
    ich habe das mit dem E-Book noch nicht versucht *gesteh*
    aber wenn ich ein TB für 12-15 € kaufe….. und dann für ein e-book 8,–€ zahlen soll….. frage ich mich….. was bekommt der Verlag denn für das Papier, die Tinte, seine Maschinen und Personalkosten?
    Ich mag ein Buch in der Hand…… Hardcover kaufe ich selten….. da ja oftmals (eine Triologie zB.) dann auch noch hohe Folgekosten hat ….. Sowas gönne ich mir immer als Geburtstagsgeschenk *zwinker
    Aber dann muss es auch wirklich ein HARDCOVER sein ansonsten reichen mir auch die TB´s… denn es steht ja dasselbe drin. Und mir kommt es darauf an GUT UNTERHALTEN zu werden 😉

    was mich allerdings ärgert…..
    bei einigen Schriftstellern … stehen in den Büchern nicht immmer drinne das es schon teil drei/ vier und so ist und wie die Vorgänger heissen, da findet man /nein, ich bin ja Frau, ein Buch klasse und kauft es. Um es dann zu verschlingen und mittendrin sich zu wundern und oder später beim Einkauf wieder mal bei Büchern stöbert …. festzustellen … Klasse zweiten Teil gelesen *grummel*

    Aber dennoch lese ich halt gerne !! 😉

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  15. Wenn man seit Jahrzehnten Bücher rezensiert und diese von den Verlagen nachgeworfen bekommt, dann verliert man bisweilen die Relation zu Preis und Leistung. Vieles von dem, was mir auf den Tisch gestapelt wird, würde ich im „realen“ Leben niemals zu dem geforderten Preis kaufen. Anderes erscheint mir wieder derart preiswert, als würden Perle vor Säue geworfen.

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  16. Thorsten Wirth sagt:

    tja, als Leser hab ich bei bestimmten Dingen auch meine Preisgrenzen. Ich schaue bei eBooks auch danach, ob es einen gewissen Unterschied zum Print gibt (denn ein Teil des Preises resultiert aus dem Material, Druck, Transport, Lagerhaltung etc.). Da wäre es fair, wenn das eBook halt 20% weniger kosten würde (zumal oft durch DRM an der Weitergabe behindert).
    Bei Lieblingsautoren schlag ich auch mal beim Hardcover zu, wenn ich nicht warten will.
    Als Autor muß ich natürlich feststellen, daß die Erwartungen mancher Leser kaum zu erfüllen sein werden. Wie soll ein Autor, der etwa ein Jahr an einem Roman z.B. schreibt, von einem VK von 5,00 € leben, wenn er nicht gerade Stephen King oder Follett oder Schätzing heißt? Da wird man dann immer öfter Werke von Hobbyautoren antreffen, die weder ein ordentliches Lektorat durchlaufen noch sonst irgendwie einen gewissen Mindeststandard garantieren können. Schade eigentlich.

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  17. Mel sagt:

    Ebooks sollten günstiger sein – 8 € für ein Ebook fände ich zu teuer – der Verlag hat keine Ausgaben, außer einmal einen Layouter und einen Lektor drüber zu schicken, und wenn das Book auch als Buch gedruckt wird, tut er das sowieso. Somit wäre das eBook „ein Zubrot“ und dafür mti € 8 zu hoch. Mehr als 5 Euro würde ich nicht bezahlen.

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  18. @Mel: leider zwei Irrtümer, auf die ich gerne hinweisen würde:
    1. „der Verlag hat keine Ausgaben“. Ab einer Auflage von 1.000 Stk liegen bei günstigem Einkauf die Druckkosten für ein TB irgendwo zwischen 1,- und 2,- Euro. Das ist das, was man vom Preis des gedruckten Buchs vernünftigerweise abziehen kann, um auf einen realistischen Preis für ein eBook zu kommen. Alles andere ist beim eBook genauso Kostenfaktor für den Verlag, wie beim gedruckten. Autorentantiemen, Lektorat, Satz/Layout, PR, Marketing, Händler-Marge (bei Amazon zB weit höher, als der Anteil, den ein Buchladen pro verkauftem Bucht bekommt. Weil Amazon nun mal quasi Monopolist ist) und – auch wenn man es als Laie nicht denkt – Zwischenhändler/Großhändler, also Vertrieb. Denn auch wenn zB Amazon so tut, als könne dort jeder Autor selbst publizieren, die Wahrheit ist, dass Amazon sich nicht mal mit einzelnen Verlagen rumärgern will, was Abrechnung, Datenvorbereitung und MArketing betrifft (für die Anzeige „lieferbar“ muss man BEZAHLEN), sondern die Produkte nur von eine Aggregator, also einem digitalen Zwischenhänderl kauft, der mehrere Dutzend bis hunderte Verlage vertreibt. Und der auch wiederum für die Verlage dafür sorgt, dass deren Books auf möglichst vielen Plattformen (thalia, weltbild etc) verfügbar ist. Das schafft nämlich ein einzelner (kleiner) Verlag wieder gar nicht.
    2. Irrtum, den leider auch viele Verlage begehen. eBook als „Zubrot“ betrachten. Ein Kuchen wird niemals größer, wenn man ihn teilt! Soll heißen, jedes Prozent Marktanteil, dass die eBooks gewinnen, verliert das gedruckte Buch. Irgendwann wird es kippen und dann beginnt das ganz große Sterben der Buchläden (Vergleiche Plattenläden) und wenn dann das eBook 2/3 Marktanteil hat und wir haben alle Leser aber dazu erzogen, dass ein eBook max 5 Euro kosten darf, dann war’s das. Dann können 90% der selbstständigen Verlage dicht machen und der Rest kann hofen in seinen eBooks genug Werbung für Coka Cola und Beate Uhse platzieren zu können, um irgendwie über die Runden zu kommen.

    Ich habe vor einiger Zeit ein Excel-Sheet aufbereitet, wo man selbst einen Vergleich der Herstellungskosten eBook vs Druck-Buch anstellen kann.
    Wen es interessiert: http://carinsson.blogspot.com/2012/01/zwischenruf-wahret-den-anfangen-oder.html

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