Rezension Krimi „Licht im Mausoleum“ von Regine Mädje

Veröffentlicht: 12. Dezember 2011 in Krimis und Thriller
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Kurzbeschreibung:

Im Bückeburger Mausoleum liegt ein Toter. Kai Müller, Polizist in der Kleinstadt, beginnt zusammen mit seinen Kollegen Heinrich Weber und Fanny Reichert, Licht in das Dunkel und die Vorgänge um ein verstümmeltes Mordopfer zu bringen. Während die drei sich zeitraubend durch eine wüste Menge an Daten kämpfen, pfuscht ihnen ein zweiter Mord ins Konzept. Und als wäre das nicht genug, fädelt der Mörder bereits seine dritte Tat ein.

Meine Meinung:

Die ersten Seiten lasen sich sehr gut; ein grauenhafter Mord wurde begangen  und ich war als Leserin live dabei. Aber dann verlor sich die Autorin fast ausschließlich in den Charakterstudien und dem Leben der Protagonisten, die mir nie wirklich nah waren und die seltsam blass blieben. Ausserdem wurde meiner Meinung nach die Stadt Bückeburg nebst den dortigen Gegebenheiten viel zu oft erwähnt. Spannung kam, ausser direkt am Anfang sehr selten auf, erst zur Mitte des Buches geschah das nächste Verbrechen und man konnte wieder zügig weiterlesen. Zugegeben, die Auflösung war recht originell, aber ein wenig mehr Grundspannung hätte diesem Krimi sehr gut getan.

Fazit: Ein „Regionalkrimi“, der sich zu sehr mit der Region beschäftigt. Aber sicher interessant für Menschen, die dort leben.

Ich vergebe 2/4 Punkten.

  • Taschenbuch: 344 Seiten
  • Verlag: Niemeyer, C W; Auflage: 1 (4. Oktober 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3827194113
  • ISBN-13: 978-3827194114
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